Die Bedrohungslage durch hybride Aktivitäten hat sich im Spätsommer 2026 deutlich verschärft. Dabei geht es längst nicht mehr ausschließlich um Cyberangriffe, Desinformation oder Einflussnahme. Zunehmend rücken auch physische Angriffe auf Unternehmen, Infrastruktur und Personen in den Fokus.

Das BVSW-Mitglied epp-equity protection partners hat die aktuellen Entwicklungen in einer Lageinformation mit Stand vom 3. September 2026 zusammengefasst. Demnach richtet sich die Bedrohung insbesondere gegen kritische Infrastruktur sowie europäische Rüstungsunternehmen und deren Produktionsstätten – vor allem, wenn Geschäftsbeziehungen zur Ukraine bestehen. Brandstiftungen, Sabotage sowie Hinweise auf Attentatsplanungen verdeutlichen eine neue Qualität der Bedrohung.

Für Unternehmen in Deutschland ist diese Entwicklung auch über die unmittelbar betroffenen Branchen hinaus von Bedeutung. Zu den relevanten Szenarien zählen Angriffe auf betriebliche und öffentliche Infrastruktur, Störungen im Unternehmensumfeld sowie die gezielte Gefährdung von Mitarbeitenden. Exponierte Beschäftigte und Führungskräfte können dabei einem erhöhten Risiko ausgesetzt sein. Dies gilt nicht nur am Unternehmensstandort, sondern ebenso für Auslandsstandorte und Geschäftsreisen.

Die Entwicklung unterstreicht, wie wichtig ein ganzheitliches Sicherheitsverständnis ist. Physische Sicherheit, Informations- und Cybersicherheit, Reisesicherheit, Personenschutz und Krisenmanagement müssen angesichts hybrider Bedrohungen zunehmend gemeinsam betrachtet werden.

epp ordnet in der aktuellen Lageinformation die Entwicklungen ein und beschreibt mögliche Szenarien für die kommenden Monate. Weitergehende Eskalationsszenarien sind dabei als Lageeinschätzung zu verstehen und nicht als gesicherte Prognose.

Die vollständige Lageinformation „Eskalation hybrider Maßnahmen“ von epp stellen wir hier zum Download zur Verfügung.