Brandanschlag in München zeigt: Unternehmen müssen ihre Schutzmaßnahmen jetzt überprüfen
Wie aktuell die Bedrohungslage ist, zeigt der mutmaßliche Anschlagsversuch in München Anfang September 2026: Brandsätze wurden auf eine Baustelle geworfen. In unmittelbarer Nähe befinden sich zwei Unternehmen, die auch für den Verteidigungssektor tätig sind. Ein Zeuge beobachtete den Vorfall und alarmierte die Polizei. Das Bayerische Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen und prüft einen möglichen politischen Hintergrund.
Der Vorfall ist ein aktuelles Beispiel für eine Entwicklung, mit der sich Sicherheitsverantwortliche zunehmend auseinandersetzen müssen: Sabotage, Ausspähung, politisch motivierte Angriffe, hybride Bedrohungen und mögliche Innentäter sind für Unternehmen keine rein abstrakten Szenarien mehr.
Der BVSW – Bayerischer Verband für Sicherheit in der Wirtschaft e. V. reagiert auf die besonders brisante Lage mit einem passgenauen Angebot, das Unternehmen dabei unterstützt, Risiken neu zu bewerten, Mitarbeitende zu sensibilisieren und ihre Handlungssicherheit im Ernstfall zu erhöhen.
Drei Bausteine für mehr Sicherheit
Aufmerksamkeit kann entscheidend sein. Gerade Beschäftigte an Pforten und Zufahrten, im Empfang, Facility Management sowie im Objekt- und Werkschutz können ungewöhnliche Personen und Fahrzeuge, Ausspähungsversuche oder Manipulationen als Erste wahrnehmen. Das BVSW-Seminar vermittelt praxisnah, wie Auffälligkeiten erkannt und eingeschätzt werden und wie im Verdachts- oder Ereignisfall richtig gehandelt wird.
Sensibilisierungsseminar „Objektschutz in Zeiten einer veränderten Bedrohungslage“
Termin: 1.10.2026
Im Mittelpunkt stehen unter anderem Sabotage, Ausspähung und Spionage, auffällige Personen und Fahrzeuge, Social Engineering, Zutrittserschleichung, Drohnen, verdächtige Gegenstände sowie Alarmierungs-, Melde- und Eskalationswege.
Spezialseminar „Sprengstoff und der Umgang mit verdächtigen Postsendungen“
Termin 21.10.2026
Was macht eine Sendung verdächtig? Welche Warnsignale müssen ernst genommen werden? Und vor allem: Was darf im Verdachtsfall keinesfalls getan werden?
Das Spezialseminar wird von einem erfahrenen Sprengstoffspezialisten einer Sicherheitsbehörde durchgeführt. Dabei geht es ausdrücklich nicht um die technische Beschäftigung mit Sprengmitteln, sondern darum, mögliche Gefahren zu erkennen und so zu reagieren, dass weder die eigene Person noch andere unnötig gefährdet werden.
Das Tagesseminar richtet sich unter anderem an Mitarbeitende aus Poststellen, Warenannahme, Empfang, Pforte, Objekt- und Werkschutz sowie Unternehmenssicherheit und Facility Management.
Workshop/Webinar „Innentäter als besondere Bedrohung für Ihr Unternehmen“
Termin: 19.11.2026
Physische Angriffe sind nur eine Seite der aktuellen Bedrohungslage. Besondere Risiken können auch von Personen ausgehen, die Zugang zu Unternehmen, Informationen oder sicherheitsrelevanten Bereichen besitzen. Das BVSW-Angebot beleuchtet deshalb, wer zum Innentäter werden kann, welche Motivlagen eine Rolle spielen, wie unterschiedliche Typen erkannt werden können und welche präventiven Maßnahmen wirksam sind.
Sicherheit beginnt mit Vorbereitung
Die Ereignisse in München unterstreichen, dass Unternehmen ihre Sicherheitskonzepte nicht erst nach einem Vorfall überprüfen sollten. Technische Schutzmaßnahmen sind wichtig – ebenso entscheidend sind sensibilisierte Mitarbeitende, klare Meldewege und die Fähigkeit, ungewöhnliche Situationen frühzeitig zu erkennen und richtig einzuordnen.
Mit seinen aktuellen Angeboten verbindet der BVSW deshalb Sensibilisierung, Prävention und konkrete Handlungskompetenz – zugeschnitten auf eine Bedrohungslage, die sich in kurzer Zeit deutlich verändert hat.
Jetzt informieren und Mitarbeitende gezielt vorbereiten. Alle Seminare sind hier zu buchen.