Der BVSW baut sein regionales Netzwerk weiter aus: Am 13. Oktober kam der neu gegründete Sicherheitskreis Bayern West / Schwaben erstmals in Memmingen zusammen. Kooperationspartner ist die IHK Schwaben. Das Netzwerk der regionalen BVSW-Sicherheitskreise deckt nun ganz Bayern ab. Ziel des Formats ist es, den Austausch zwischen Sicherheitsverantwortlichen aus Wirtschaft und Behörden zu stärken und die Zusammenarbeit zu fördern.

„Die unterschiedlichen Regionen in Bayern sind mit spezifischen Sicherheitsherausforderungen konfrontiert. Unsere Sicherheitskreise bieten eine Plattform, um Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam an Lösungen zu arbeiten“, sagt BVSW-Geschäftsführerin Caroline Eder. „Dass wir nun mit dem Sicherheitskreis Bayern West / Schwaben dieses Format in ganz Bayern anbieten können, stellt eine wertvolle Unterstützung für Unternehmen dar.“

Die Sicherheitskreise treffen sich in regelmäßigen Abständen bei einem BVSW-Mitgliedsunternehmen aus der Region. Das erste Treffen im westlichen Bayern fand in Memmingen statt. Der Wirtschaftsraum Memmingen-Unterallgäu ist Heimat von rund 10.000 Unternehmen, darunter kleine und mittelständische Betriebe sowie international tätige Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen.

Gastgeber für den ersten Sicherheitskreis Bayern West / Schwaben war Rohde & Schwarz. Das Unternehmen hatte im April 2026 ein Technologiezentrum in Memmingen eröffnet. Ein besonderes Highlight der Veranstaltung am 13. Oktober war die Werksbesichtigung, die den Teilnehmenden einen Einblick in den Standort ermöglichte.

Bei den regionalen Sicherheitskreisen steht immer ein aktuelles Sicherheitsthema im Mittelpunkt. Fokusthema des ersten Regionaltreffens in Bayern West / Schwaben war Corporate Resilience: Linda Joana Hagen, Senior Manager Executive Security Affairs bei ProSiebenSat.1 Media, hielt einen Impulsvortrag, an den sich eine Diskussionsrunde anschloss. Die Schwerpunktthemen der regionalen Sicherheitskreise orientieren sich am aktuellen Sicherheitsgeschehen. Aufgrund der zahlreichen unterschiedlichen Bedrohungen gewinnt ganzheitliche Resilienz an Bedeutung.

Insgesamt bietet der BVSW jetzt vier regionale Sicherheitskreise an. Neben Bayern West / Schwaben gibt es die Regionalkreise Südbayern, Nordbayern und Ostbayern. Unternehmen, die an einem der Treffen teilnehmen wollen und noch nicht BVSW-Mitglied sind, können sich für weitere Informationen an die BVSW-Geschäftsstelle in München wenden.

Ausschreitungen durch linksextremistische und radikal migrantische Gruppierungen nach französischem Muster hält die epp GmbH (equity protection partners) auch in Deutschland für möglich. Zu dieser Einschätzung kommt das Unternehmen in seiner aktuellen Lageanalyse vom 21. Oktober 2026.

Hintergrund sind die massiven Schülerproteste in Frankreich, die sich innerhalb weniger Wochen zu einer landesweiten Massenbewegung mit teils schweren gewaltsamen Ausschreitungen entwickelt haben. Auch in Deutschland formieren sich unter dem Namen „Gen Z Regelt!“ zunehmend Schülerproteste. Für den 31. Oktober 2026 sind Demonstrationen in mehreren deutschen Großstädten angekündigt.

Nach Beobachtungen von epp mobilisieren inzwischen auch linksextremistische und radikal migrantische Gruppierungen. epp hält es für möglich, dass gewaltbereite Akteure die überwiegend friedlichen Proteste für eigene Zwecke instrumentalisieren. Die Kampagne „Gen Z Regelt!“ selbst distanziert sich ausdrücklich von Extremismus und Gewalt.

Mögliche Auswirkungen auf Unternehmen und den Einzelhandel

epp hält eine Eskalation der Proteste nach französischem Muster auch in Deutschland für möglich. Ausschreitungen in vergleichbarem Ausmaß wie in Frankreich hält das Unternehmen derzeit allerdings für eher unwahrscheinlich.

Für die angekündigten Kundgebungen am 31. Oktober hält epp Betriebsstörungen durch Blockaden und Versammlungen in deutschen Innenstädten für möglich. Auch vereinzelte Sachbeschädigungen und Plünderungen im Einzelhandel durch gewaltbereite Gruppen hält das Unternehmen für möglich.

Nach Angaben von epp liegen derzeit keine Hinweise darauf vor, dass die Protestbewegung gezielt Unternehmen ins Visier nimmt. Die weitere Entwicklung bleibt insbesondere mit Blick auf die angekündigten Protestaktionen am 31. Oktober zu beobachten.

Bildquelle: Die ZEIT

Die vollständige Lageeinschätzung von epp:

Hinweis: Das BVSW-Mitgiedsunternehmen equity protection partners GmbH stellt den Bericht dem BVSW e. V. ausdrücklich zur Vervielfältigung zur Verfügung. Bitte nehmen Sie dennoch den Hauftungsausschluss unter Punkt 4 auf Seite 8 des Papiers zur Kenntnis.

Neue regionale Plattform für Austausch, Vernetzung und gemeinsame Sicherheitslösungen

Der Bayerische Verband für Sicherheit in der Wirtschaft e. V. (BVSW) erweitert sein regionales Netzwerk: Mit dem neuen Sicherheitskreis Bayern West/Schwaben entsteht eine Plattform, die Sicherheitsverantwortliche aus Wirtschaft, Forschung und Behörden zusammenbringt und den fachlichen Austausch in der Region nachhaltig stärken soll.

Der offizielle Startschuss fällt am Dienstag, 13. Oktober 2026, von 14:00 bis ca. 17:00 Uhr bei Rohde & Schwarz in Memmingen. Der BVSW lädt herzlich zur Auftaktveranstaltung ein.

Gemeinsam Sicherheit gestalten

Die sicherheitsrelevanten Herausforderungen für Unternehmen und Organisationen werden zunehmend komplexer. Umso wichtiger sind der persönliche Austausch, regionale Netzwerke und praxisorientierte Lösungsansätze.

Genau hier setzt der neue Sicherheitskreis Bayern West/Schwaben an. In einem vertraulichen Rahmen erhalten Sicherheitsverantwortliche die Möglichkeit, aktuelle Entwicklungen zu diskutieren, Erfahrungen aus der Praxis zu teilen und gemeinsam Impulse für eine widerstandsfähige Sicherheitslandschaft zu setzen.

Spannende Impulse und exklusive Einblicke zum Auftakt

Die Kick-off-Veranstaltung bietet ein abwechslungsreiches Programm aus fachlichem Input, aktivem Austausch und Networking.

Nach einer Einführung in das Konzept der BVSW-Sicherheitskreise steht das Thema „Corporate Resilience“ im Mittelpunkt. Vorgestellt wird das Whitepaper eines Industrieprojekts, das in Zusammenarbeit mit der Technischen Hochschule Ingolstadt entstanden ist.

In einer moderierten Themen- und Bedarfsabfrage können die Teilnehmenden eigene Schwerpunkte und Fragestellungen einbringen und damit die zukünftige Ausrichtung des Sicherheitskreises aktiv mitgestalten.

Ein besonderes Highlight bildet die exklusive Betriebsbesichtigung des Werks von Rohde & Schwarz in Memmingen. Beim anschließenden Networking mit Imbiss bietet sich zudem Gelegenheit, bestehende Kontakte zu vertiefen und neue Verbindungen zu knüpfen.

Jetzt Teil des neuen Sicherheitsnetzwerks werden

Mit dem Sicherheitskreis Bayern West/Schwaben schafft der BVSW ein neues Forum für den kontinuierlichen Dialog und die regionale Zusammenarbeit in Sicherheitsfragen.

Interessierte Sicherheitsverantwortliche sind herzlich eingeladen, den Auftakt mitzuerleben und die Zukunft des neuen Netzwerks aktiv mitzugestalten.

Veranstaltungsdetails:

Wichtiger Hinweis: Für die Teilnahme und den Zutritt zum Werksgelände sind eine vorherige Registrierung sowie die Angabe der erforderlichen Teilnehmerdaten notwendig. Informationen zur Anreise und zum Sicherheitsprozess werden rechtzeitig vor der Veranstaltung bereitgestellt.

Wir freuen uns auf einen erfolgreichen Start und einen inspirierenden Austausch in Bayern West/Schwaben!

Der Bayerische Verband für Sicherheit in der Wirtschaft (BVSW) e.V. feiert dieses Jahr sein 50-jähriges Bestehen. Fünf Jahrzehnte, in denen sich das Verständnis von Unternehmenssicherheit grundlegend verändert hat. Bei einer Jubiläumsveranstaltung am 27. Oktober 2026 beleuchtet der Verband diese Entwicklung und richtet seinen Blick auf zukünftige Herausforderungen.

Die Geburtstagsfeier wird in in der Münchner Eventlocation Weitblick stattfinden. „Wir freuen uns sehr darauf, unsere langjährigen und engagierten Wegbegleiter an diesem Abend auf eine Zeitreise durch ein halbes Jahrhundert Verbandsgeschichte mitzunehmen“, sagt Caroline Eder, Geschäftsführerin des BVSW.

Fünf Jahrzehnte für die Sicherheit

Diese Reise beginnt in den 1970er Jahren, einer Zeit, in der neue Bedrohungslagen die Sicherheitsarchitektur in Deutschland nachhaltig verändern sollten. Industriespionage war in Bayern zu einem ernstzunehmenden Problem geworden. Ein Artikel der Süddeutschen Zeitung vom 4. April 1974, ein Dokument aus dem BVSW-Archiv, beschreibt die Situation anschaulich: „Das Interesse von Geheimdiensten kommunistischer Staaten an Konstruktionsplänen, Produktionsverfahren und sonstigen Betriebsgeheimnissen sowie die Neugier von konkurrierenden Unternehmen des In- und Auslands an betriebsinternen Vorgängen stellen die Firmen vor die Aufgabe, sich vor zu großer Zudringlichkeit zu schützen.“

Trotz des Handlungsbedarfs sollte noch einige Zeit bis zur Gründung des Verbands vergehen. Bedenken gab es von unterschiedlichen Seiten, unter anderem wurde befürchtet, dass ein Sicherheitsverband zu einer Überwachung der Mitarbeitenden führen könnte.

Spionage war jedoch nicht das einzige Problem zu jener Zeit: Die terroristische Vereinigung Rote Armee Fraktion (RAF) richtete ihre Aktionen auch gegen Führungskräfte aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung. Die zunehmenden Gefahren waren mit ein Auslöser, der zur Gründung des BVSW im Jahre 1976 führte. Sieben Unternehmen waren damals Gründungsmitglieder. Sie bauten das Netzwerk zwischen Wirtschaft und Sicherheitsbehörden aus, und im Laufe der Zeit entwickelte sich der BVSW zur Stimme der Unternehmenssicherheit in Bayern.

Wegweisend in der Ausbildung

In den kommenden Jahren sollte der BVSW viele Bereiche der Unternehmenssicherheit prägen, darunter vor allem die Aus- und Weiterbildung. Gemeinsam mit Mitglieds- und Sicherheitsunternehmen sowie der Industrie- und Handelskammer wurde schon früh an einer Ausbildung für Sicherheitsfachkräfte gearbeitet. Das Ergebnis dieser Bemühungen ist die heutige IHK-Ausbildung zur Fachkraft für Schutz- und Sicherheit. Mit seinen Vorbereitungskursen zur Geprüften Schutz- und Sicherheitskraft mit IHK-Abschluss qualifiziert der BVSW jedes Jahr außerdem viele Seiteneinsteiger für den Beruf.
Auch die akademische Qualifizierung im Sicherheitsbereich hat der Verband vorangetrieben. 2020 initiierte der BVSW den berufsbegleitenden Bachelorstudiengang „Sicherheitsmanagement“ an der Technischen Hochschule Deggendorf. Das Studium verbindet sicherheitsrelevante mit betriebswirtschaftlichen Inhalten und bereitet die Studierenden auf die zunehmend komplexen Aufgaben im Sicherheitsbereich vor. Darüber hinaus ist der BVSW Schirmherr des Masterstudiengangs Sicherheitsmanagement an der Technischen Hochschule Ingolstadt.

Mit der Professionalisierung der Ausbildung leistet der Verband auch einen Beitrag, Interessenten neue Entwicklungswege zu eröffnen und damit eine Karriere in der Sicherheitsbranche attraktiver zu machen.

Sicherheit im Wandel der Zeit

Die Ausbildungen spiegeln die Entwicklungen wider, die die Sicherheit in den zurückliegenden Jahren durchlaufen hat. Sicherheit ist mittlerweile zur Managementaufgabe geworden. Globalisierung, internationale Lieferketten und die Digitalisierung haben neue Risiken mit sich gebracht und Unternehmenssicherheit zu einem strategischen Baustein erfolgreicher Unternehmen gemacht.

Vor allem die Cyberbedrohungen verändern die Risikolage laufend. Organisierte Kriminelle nehmen Unternehmen ebenso ins Visier wie kritische Infrastrukturen. Gleichzeitig wächst die Abhängigkeit von digitalen Systemen und vernetzten Lieferketten. Damit gewinnt die Resilienz an Bedeutung, also die Fähigkeit, sich auf neue Risiken einzustellen und den Geschäftsbetrieb auch unter schwierigen Bedingungen aufrecht erhalten zu können.

Eine wichtige Voraussetzung dafür ist der kontinuierliche und vertrauensvolle Austausch zwischen relevanten Akteuren und der BVSW hat viel unternommen, um diesen Austausch zu fördern: Zahlreiche Initiativen und Arbeitskreise wurden gegründet. Mittlerweile gibt es Veranstaltungen, die sich zu festen Branchentreffs für die Sicherheit etabliert haben. Dazu zählt beispielsweise die BVSW-Wintertagung.

Der Bayerische Sicherheitstag, den der BVSW jedes Jahr gemeinsam mit dem Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW) organisiert, steht für die gelungene Kooperationen mit anderen Verbänden. Regionale Arbeitskreise bringen Unternehmen aus einem gemeinsamen Wirtschaftsraum zusammen und schaffen Möglichkeiten für Vernetzung und Austausch.

Einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der öffentlichen Sicherheit leistet zudem die Kooperationsvereinbarung zwischen dem BVSW, dem BDSW und dem Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, die die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen der Polizei und der privaten Sicherheitswirtschaft weiter vertieft und den gegenseitigen Austausch sowie die gegenseitige Unterstützung nachhaltig fördert.

Jubiläumsfeier mit Blick nach vorne

Die Jubiläumsfeier wird aber auch den Blick in die Zukunft richten. Erst kürzlich hat der BVSW seinen Innovation Hub gegründet, um seinen Mitgliedern Zugang zu digitalen Lösungen zu bieten und jungen Unternehmen den Einstieg in die Branche zu erleichtern. Aber auch der Sicherheitskongress BVSW SecTec greift aktuelle Entwicklungen in der Sicherheitstechnik auf und bringt Sicherheitsverantwortliche mit Experten und Lösungsanbietern zusammen.

Mit diesen Initiativen setzt der BVSW eine Idee fort, die bereits vor 50 Jahren im Mittelpunkt stand: Sicherheit braucht Austausch, Zusammenarbeit und die Bereitschaft, Veränderung aktiv mitzugestalten.

Wirtschaftsschutz stärken. Sicherheit leben.

Das Oktoberfest ist jedes Jahr eine besondere Herausforderung für die Sicherheitsverantwortlichen. Millionen Besucherinnen und Besucher, dichteste Menschenströme, internationale Gäste und eine Vielzahl möglicher Gefahrenlagen erfordern ein Sicherheitskonzept, das vorausschauend, vernetzt und flexibel ist. Die Wiesn 2026 zeigt dabei deutlich: Die Zukunft der Sicherheit liegt im Zusammenspiel von qualifizierten Sicherheitskräften, moderner Technologie und einer engen Zusammenarbeit aller Beteiligten.

Der Bayerische Verband für Sicherheit in der Wirtschaft (BVSW) begrüßt die Weiterentwicklung des Sicherheitskonzepts und sieht insbesondere in der Verbindung von menschlicher Expertise und digitalen Technologien einen wichtigen Schritt für die Zukunft.

KI macht Besucherströme besser planbar

Eine wesentliche Neuerung ist der verstärkte Einsatz von Daten und Künstlicher Intelligenz zur Analyse der Besucherströme.

Mehr als 50 Kameras der Stadt an rund 35 Positionen sowie weitere Kameras der Polizei liefern Informationen über die Situation auf dem Festgelände. Das Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung unterstützt bei der anonymisierten Analyse des Videomaterials.

Ziel ist es, kritische Entwicklungen möglichst frühzeitig zu erkennen und Überfüllungen entgegenzuwirken.

Aus Sicht des BVSW ist das ein wichtiger Ansatz: Je früher Sicherheitsverantwortliche Veränderungen in einer Menschenmenge erkennen, desto größer ist der Handlungsspielraum.

Dabei muss der Einsatz von KI immer mit klaren Regeln, Datenschutz und einer verantwortungsvollen menschlichen Bewertung verbunden sein. Technologie kann Muster erkennen und Informationen liefern – die Entscheidung über konkrete Sicherheitsmaßnahmen bleibt eine Aufgabe qualifizierter Fachkräfte.

Sicherheitskräfte bleiben unverzichtbar

Gerade bei Großveranstaltungen zeigt sich, welchen Stellenwert professionelle Sicherheitsdienste haben.

Ein Algorithmus kann eine ungewöhnliche Bewegung in einer Menschenmenge erkennen. Er kann aber nicht mit einem verunsicherten Besucher sprechen, eine Situation deeskalieren, einen Fluchtweg freihalten oder unmittelbar auf unvorhergesehene Ereignisse reagieren.

Deshalb ist für den BVSW klar: Die Digitalisierung der Sicherheitswirtschaft bedeutet nicht weniger Menschen, sondern besser unterstützte Menschen.

Qualifikation, Erfahrung und situatives Handeln bleiben zentrale Voraussetzungen für einen wirksamen Veranstaltungsschutz. Moderne Technik erweitert die Möglichkeiten der Sicherheitskräfte – sie ersetzt deren Kompetenz nicht.

Vernetzung ist der Schlüssel

Die Sicherheit der Wiesn kann nur funktionieren, wenn viele Akteure ineinandergreifen: Stadt, Polizei, Bundespolizei, Feuerwehr und Rettungsdienste, Veranstalter sowie private Sicherheitsunternehmen.

Der BVSW setzt sich deshalb für eine noch engere Vernetzung aller Sicherheitsverantwortlichen ein. Informationen müssen schnell und zuverlässig dort ankommen, wo Entscheidungen getroffen werden. Zuständigkeiten müssen klar definiert und Schnittstellen regelmäßig gemeinsam geübt werden.

Die Erfahrungen des vergangenen Jahres haben zudem gezeigt, wie wichtig eine verständliche und schnelle Kommunikation mit den Besucherinnen und Besuchern ist. Vorgefertigte mehrsprachige Lautsprecherdurchsagen können dabei helfen, in dynamischen Situationen schnell zu reagieren.

Neue Bedrohungen erfordern neue Antworten

Mit der zunehmenden Verbreitung von Drohnen entstehen zusätzliche Herausforderungen für den Schutz von Großveranstaltungen. Die Münchner Polizei hat deshalb ihre Konzepte zur Drohnendetektion und -abwehr weiterentwickelt.

Auch hier gilt aus Sicht des BVSW: Sicherheit muss sich kontinuierlich an neue Bedrohungen anpassen.

Was heute noch als Spezialthema gilt, kann morgen Bestandteil jedes professionellen Veranstaltungsschutzkonzepts sein. Sicherheitsunternehmen müssen deshalb technologische Entwicklungen frühzeitig erkennen, bewerten und ihre Mitarbeiter entsprechend qualifizieren.

Sicherheit ist eine gemeinsame Verantwortung

Rund 600 Polizeibeamte, zusätzliche Sicherheitskräfte, Bundespolizei, internationale Polizeikräfte sowie verstärkte Rettungsstrukturen sorgen auch in diesem Jahr für ein umfassendes Sicherheitsnetz rund um die Wiesn.

Der BVSW sieht darin ein wichtiges Signal: Professionelle Sicherheit ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

Gerade bei Veranstaltungen dieser Größenordnung können öffentliche Sicherheitsbehörden ihre Aufgaben nur im Zusammenspiel mit leistungsfähigen privaten Sicherheitsdienstleistern und den weiteren beteiligten Organisationen erfüllen.

Der BVSW: Für eine moderne und professionelle Sicherheitswirtschaft

Das Oktoberfest ist ein anschauliches Beispiel dafür, wie sich die Anforderungen an Sicherheit verändern.

KI, Videoanalyse, Crowd Management und Drohnendetektion werden die Sicherheitsarbeit künftig noch stärker prägen. Gleichzeitig bleiben qualifizierte und gut ausgebildete Sicherheitskräfte der entscheidende Faktor bei der Umsetzung vor Ort.

Der BVSW setzt sich deshalb für eine Sicherheitswirtschaft ein, die professionell, qualifiziert, technologisch aufgeschlossen und eng mit den staatlichen Sicherheitsstrukturen vernetzt ist.

Unser Ziel ist eine Sicherheitsarchitektur, in der Innovation und Erfahrung zusammengehören.

Denn sichere öffentliche Räume entstehen nicht allein durch mehr Technik. Sie entstehen durch Menschen, die Technik verstehen, Verantwortung übernehmen und im entscheidenden Moment richtig handeln.

Die Bedrohungslage durch hybride Aktivitäten hat sich im Spätsommer 2026 deutlich verschärft. Dabei geht es längst nicht mehr ausschließlich um Cyberangriffe, Desinformation oder Einflussnahme. Zunehmend rücken auch physische Angriffe auf Unternehmen, Infrastruktur und Personen in den Fokus.

Das BVSW-Mitglied epp-equity protection partners hat die aktuellen Entwicklungen in einer Lageinformation mit Stand vom 3. September 2026 zusammengefasst. Demnach richtet sich die Bedrohung insbesondere gegen kritische Infrastruktur sowie europäische Rüstungsunternehmen und deren Produktionsstätten – vor allem, wenn Geschäftsbeziehungen zur Ukraine bestehen. Brandstiftungen, Sabotage sowie Hinweise auf Attentatsplanungen verdeutlichen eine neue Qualität der Bedrohung.

Für Unternehmen in Deutschland ist diese Entwicklung auch über die unmittelbar betroffenen Branchen hinaus von Bedeutung. Zu den relevanten Szenarien zählen Angriffe auf betriebliche und öffentliche Infrastruktur, Störungen im Unternehmensumfeld sowie die gezielte Gefährdung von Mitarbeitenden. Exponierte Beschäftigte und Führungskräfte können dabei einem erhöhten Risiko ausgesetzt sein. Dies gilt nicht nur am Unternehmensstandort, sondern ebenso für Auslandsstandorte und Geschäftsreisen.

Die Entwicklung unterstreicht, wie wichtig ein ganzheitliches Sicherheitsverständnis ist. Physische Sicherheit, Informations- und Cybersicherheit, Reisesicherheit, Personenschutz und Krisenmanagement müssen angesichts hybrider Bedrohungen zunehmend gemeinsam betrachtet werden.

epp ordnet in der aktuellen Lageinformation die Entwicklungen ein und beschreibt mögliche Szenarien für die kommenden Monate. Weitergehende Eskalationsszenarien sind dabei als Lageeinschätzung zu verstehen und nicht als gesicherte Prognose.

Die vollständige Lageinformation „Eskalation hybrider Maßnahmen“ von epp stellen wir hier zum Download zur Verfügung.

Brandanschlag in München zeigt: Unternehmen müssen ihre Schutzmaßnahmen jetzt überprüfen

Wie aktuell die Bedrohungslage ist, zeigt der mutmaßliche Anschlagsversuch in München Anfang September 2026: Brandsätze wurden auf eine Baustelle geworfen. In unmittelbarer Nähe befinden sich zwei Unternehmen, die auch für den Verteidigungssektor tätig sind. Ein Zeuge beobachtete den Vorfall und alarmierte die Polizei. Das Bayerische Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen und prüft einen möglichen politischen Hintergrund.

Der Vorfall ist ein aktuelles Beispiel für eine Entwicklung, mit der sich Sicherheitsverantwortliche zunehmend auseinandersetzen müssen: Sabotage, Ausspähung, politisch motivierte Angriffe, hybride Bedrohungen und mögliche Innentäter sind für Unternehmen keine rein abstrakten Szenarien mehr.

Der BVSW – Bayerischer Verband für Sicherheit in der Wirtschaft e. V. reagiert auf die besonders brisante Lage mit einem passgenauen Angebot, das Unternehmen dabei unterstützt, Risiken neu zu bewerten, Mitarbeitende zu sensibilisieren und ihre Handlungssicherheit im Ernstfall zu erhöhen.

Drei Bausteine für mehr Sicherheit

Aufmerksamkeit kann entscheidend sein. Gerade Beschäftigte an Pforten und Zufahrten, im Empfang, Facility Management sowie im Objekt- und Werkschutz können ungewöhnliche Personen und Fahrzeuge, Ausspähungsversuche oder Manipulationen als Erste wahrnehmen. Das BVSW-Seminar vermittelt praxisnah, wie Auffälligkeiten erkannt und eingeschätzt werden und wie im Verdachts- oder Ereignisfall richtig gehandelt wird.

Sensibilisierungsseminar „Objektschutz in Zeiten einer veränderten Bedrohungslage“
Termin: 1.10.2026

Im Mittelpunkt stehen unter anderem Sabotage, Ausspähung und Spionage, auffällige Personen und Fahrzeuge, Social Engineering, Zutrittserschleichung, Drohnen, verdächtige Gegenstände sowie Alarmierungs-, Melde- und Eskalationswege.

Spezialseminar „Sprengstoff und der Umgang mit verdächtigen Postsendungen“
Termin 21.10.2026

Was macht eine Sendung verdächtig? Welche Warnsignale müssen ernst genommen werden? Und vor allem: Was darf im Verdachtsfall keinesfalls getan werden?

Das Spezialseminar wird von einem erfahrenen Sprengstoffspezialisten einer Sicherheitsbehörde durchgeführt. Dabei geht es ausdrücklich nicht um die technische Beschäftigung mit Sprengmitteln, sondern darum, mögliche Gefahren zu erkennen und so zu reagieren, dass weder die eigene Person noch andere unnötig gefährdet werden.

Das Tagesseminar richtet sich unter anderem an Mitarbeitende aus Poststellen, Warenannahme, Empfang, Pforte, Objekt- und Werkschutz sowie Unternehmenssicherheit und Facility Management.

Workshop/Webinar „Innentäter als besondere Bedrohung für Ihr Unternehmen“
Termin: 19.11.2026

Physische Angriffe sind nur eine Seite der aktuellen Bedrohungslage. Besondere Risiken können auch von Personen ausgehen, die Zugang zu Unternehmen, Informationen oder sicherheitsrelevanten Bereichen besitzen. Das BVSW-Angebot beleuchtet deshalb, wer zum Innentäter werden kann, welche Motivlagen eine Rolle spielen, wie unterschiedliche Typen erkannt werden können und welche präventiven Maßnahmen wirksam sind.

Sicherheit beginnt mit Vorbereitung

Die Ereignisse in München unterstreichen, dass Unternehmen ihre Sicherheitskonzepte nicht erst nach einem Vorfall überprüfen sollten. Technische Schutzmaßnahmen sind wichtig – ebenso entscheidend sind sensibilisierte Mitarbeitende, klare Meldewege und die Fähigkeit, ungewöhnliche Situationen frühzeitig zu erkennen und richtig einzuordnen.

Mit seinen aktuellen Angeboten verbindet der BVSW deshalb Sensibilisierung, Prävention und konkrete Handlungskompetenz – zugeschnitten auf eine Bedrohungslage, die sich in kurzer Zeit deutlich verändert hat.

Jetzt informieren und Mitarbeitende gezielt vorbereiten. Alle Seminare sind hier zu buchen.

Spionageaktivitäten und hybride Bedrohungen beispielsweise durch russische Akteure rücken die Sicherheit deutscher Unternehmen verstärkt in den Fokus. Doch wie gut sind Organisationen geschützt, wenn Angreifer auf Unterstützung, Zugang oder Informationen von innen setzen?

Spionage, Sabotage, Cyberangriffe und das Ausspähen sensibler Einrichtungen: Die Sicherheitslage für deutsche Unternehmen und kritische Infrastrukturen hat sich deutlich verschärft. Sicherheitsbehörden warnen insbesondere vor Aktivitäten russischer Nachrichtendienste und vor Personen, die gezielt für einzelne Aufträge angeworben werden.

Für Unternehmen stellt sich damit eine entscheidende Frage: Was passiert, wenn Angreifer nicht nur versuchen, Schutzmaßnahmen von außen zu überwinden, sondern Menschen mit Zugang zu Gebäuden, Systemen, Informationen und internen Abläufen für ihre Zwecke nutzen?

Denn technische und organisatorische Sicherheitsmaßnahmen sind nur ein Teil der Unternehmenssicherheit. Eine besondere Herausforderung stellen Innentäter und potenzielle Innentäter dar.

🎓 Webinar: Innentäter als besondere Bedrohung für Ihr Unternehmen

Am 19. November 2026 beleuchtet Prof. Dr. Goertz in unserem Online-Webinar, wer zum Innentäter werden kann, welche Motive und Tatgelegenheiten eine Rolle spielen und wie Unternehmen interne Bedrohungen frühzeitig erkennen und ihnen präventiv begegnen können.

🔎 Zentrale Leitfragen

📌 Inhalte (Auszug)

🗓 Organisatorische Details

👥 Zielgruppe

Corporate Security Officer, Sicherheitsverantwortliche in Unternehmen und Behörden, Verantwortliche für Standort- und Objektsicherheit, Notfall- und Krisenmanagement, Werkschutz, Leitstellen, operative Sicherheitsplanung, Facility Management, Errichter und Planer von Sicherheitstechnik sowie Mitarbeitende kundenintensiver Bereiche, etwa bei Banken, Versicherungen und Medien.

➡️ Jetzt anmelden und erfahren, wie sich interne Bedrohungen frühzeitig erkennen und wirksam begrenzen lassen.

Die Sicherheitslage für Unternehmen und exponierte Personen verändert sich. Insbesondere im Verteidigungssektor und in sicherheitskritischen Bereichen der Wirtschaft steigen die Anforderungen an Prävention, Gefahrenbewertung und professionellen Personenschutz. Der BVSW reagiert darauf mit der Fortsetzung seiner praxisorientierten Weiterbildung „Operatives Sicherheitsmanagement – Personenschutz für exponierte Personen und Familien“.

Digitalisierung, Globalisierung und eine zunehmende öffentliche und mediale Sichtbarkeit schaffen nicht nur neue Möglichkeiten, sondern auch zusätzliche Risiken und Angriffsflächen. Für den professionellen Personenschutz bedeutet dies einen grundlegenden Wandel: Reine Präsenz reicht längst nicht mehr aus.

Gefragt sind Sicherheitskräfte, die potenzielle Risiken frühzeitig identifizieren, systematisch analysieren und fundiert bewerten können. Auf dieser Grundlage müssen bedarfsgerechte Schutzkonzepte entwickelt und geeignete Maßnahmen professionell umgesetzt werden.

Erfolgreiches Ausbildungskonzept wird 2027 fortgesetzt

Genau hier setzt die Weiterbildung „Operatives Sicherheitsmanagement – Personenschutz für exponierte Personen und Familien“ des BVSW an.

Nach der erfolgreichen Durchführung im Jahr 2026 und dem hervorragenden Feedback der Teilnehmer wird das Ausbildungsangebot 2027 fortgesetzt.

Gemeinsam mit der SecCon Group GmbH verbindet der BVSW dabei strategisches Sicherheitsmanagement mit operativer Handlungskompetenz. Ziel ist es, erfahrene Sicherheitskräfte für anspruchsvolle Schutzaufträge zu qualifizieren und sie in die Lage zu versetzen, diese professionell vorzubereiten und sicher umzusetzen.

Als strategischer Partner unterstützt die SecCon Group die Konzeption und Durchführung des Lehrgangs und bringt ihre langjährige Expertise im strategischen und operativen Sicherheitsmanagement ein.

27 Ausbildungstage – vier intensive Module

Die Weiterbildung umfasst 27 Ausbildungstage, verteilt auf vier Module. Theorie, praktische Übungen und realitätsnahe Einsatzszenarien greifen dabei unmittelbar ineinander.

Das Ausbildungsspektrum umfasst unter anderem:

Im vierten Modul werden die Inhalte der vorherigen Ausbildungsabschnitte zusammengeführt. In einem Realszenario müssen die Teilnehmer ihre erworbenen Fähigkeiten unter praxisnahen Bedingungen anwenden.

Lernen von Experten mit operativer Erfahrung

Ein wesentliches Qualitätsmerkmal der Weiterbildung ist die Zusammensetzung des Trainerteams. Aktive Personenschützer aus Family Offices, ehemalige Angehörige behördlicher Spezialeinheiten, erfahrene Polizeivertreter, Psychologen sowie spezialisierte OSINT- und SOCMINT-Analysten bringen ihr Fachwissen und ihre Erfahrungen aus realen Einsatzlagen in die Ausbildung ein.

Damit steht nicht allein die Vermittlung theoretischen Wissens im Vordergrund. Die Teilnehmer lernen aktuelle Einsatzstandards, taktische Verfahren und bewährte Vorgehensweisen kennen und trainieren deren Anwendung.

Realitätsnahe Ausbildung statt reiner Theorie

Das Ausbildungskonzept ist konsequent praxisorientiert. Trainiert wird in kleinen Gruppen, wodurch eine intensive Betreuung und individuelle Förderung möglich werden.

Moderne Audio- und Videotechnik, digitale Videoanalyse, Virtual Reality und taktische Kommunikationstechnik unterstützen die realitätsnahe Durchführung und Auswertung der Trainingsszenarien.

Für praktische Einsatzübungen steht unter anderem die hochmoderne Trainings- und Simulationsanlage des BayZBE zur Verfügung. Realistische Szenarien und professionelle Nachbesprechungen schaffen dort optimale Voraussetzungen für die Vorbereitung auf anspruchsvolle Einsatzlagen.

Den Abschluss der Weiterbildung bildet eine Einsatzübung unter realistischen Bedingungen im urbanen Umfeld einer Großstadt mit professionellen Einsatzdarstellern.

Weiterbildung für erfahrene Sicherheitskräfte

Der Lehrgang richtet sich an bereits qualifizierte Sicherheitskräfte, die ihre Kompetenzen gezielt für anspruchsvolle Aufgaben im professionellen Personenschutz erweitern möchten.

Entsprechend dem hohen Ausbildungsniveau gelten definierte fachliche, persönliche und körperliche Zulassungsvoraussetzungen. Zugelassen werden können qualifizierte Bewerber mit behördlichem oder privatwirtschaftlichem Sicherheitshintergrund, sofern die weiteren Voraussetzungen erfüllt sind.

Nach Abschluss erhalten die Teilnehmer das BVSW-Zertifikat „Operatives Sicherheitsmanagement“.

Nächster Lehrgang startet im April 2027

Nach der erfolgreichen Durchführung 2026 geht die Weiterbildung „Operatives Sicherheitsmanagement“ 2027 in die nächste Runde.

Der Lehrgang startet am 5. April 2027 und findet in vier Modulen in Falkenberg, Windischeschenbach sowie München und Umgebung statt.

Interessierte Sicherheitskräfte sowie Unternehmen, die geeignete Mitarbeiter für anspruchsvolle Schutzaufgaben weiterqualifizieren möchten, können sich ab sofort informieren und bewerben. Bewerbungen nimmt der BVSW unter info@bvsw.de entgegen.

Interesse am Lehrgang?

Lernen Sie die Weiterbildung unverbindlich kennen.
In unseren Informationsveranstaltungen stellen wir den Lehrgang „Operatives Sicherheitsmanagement“ vor und informieren über Ausbildungsinhalte, Ablauf, Zulassungsvoraussetzungen und Bewerbung. Alle Veranstaltungen finden online statt.

0.11.2026 18:00 Uhr Online

04.12.2026 16:00 Uhr Online

12.01.2027 17:00 Uhr Online

Alle Informationen zu Ausbildungsinhalten, Terminen, Zulassungsvoraussetzungen und Teilnahmegebühren sind in den Seminarinformationen zusammengefasst.

JETZT BEIM BVSW BEWERBEN: info@admin.de

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    SECURITY ESSEN 22.–25.09.2026