Lernen von erfahrenen Krisenmanagern – BVSW Seminar 22.–26. Juni 2026

In einer Welt, die von unvorhersehbaren Ereignissen und komplexen Bedrohungen geprägt ist, genügt es nicht mehr, auf Krisen nur zu reagieren. Wahre Stärke zeigt sich in der Vorbereitung, in der Fähigkeit, Stürme nicht nur zu überstehen, sondern gestärkt aus ihnen hervorzugehen.

Dieses 5-tägige Intensivseminar „Professionelles Krisenmanagement mit Organisationsentwicklungsfokus“ bietet die Möglichkeit, genau diesen entscheidenden Schritt zu gehen.


Mehr als ein Seminar: Eine Transformationsreise

Vergessen Sie trockene Theorie und endlose PowerPoint-Folien. In diesen fünf intensiven Tagen tauchen die Teilnehmenden tief in die Materie ein und erleben Krisenmanagement hautnah.

Der geschützte Rahmen ermöglicht es, unter professioneller Anleitung den Ernstfall zu proben, Fähigkeiten gezielt zu schärfen und sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen. Vermittelt werden nicht nur Methoden – im Fokus steht die Befähigung, eine nachhaltige Kultur der Resilienz im eigenen Unternehmen zu verankern.


Ihr konkreter Nutzen: Vom Wissen zum Handeln

Dieses Seminar ist eine Investition in die berufliche Zukunft und die Sicherheit der eigenen Organisation.

Am Ende dieser Woche werden die Teilnehmenden:

  • Souverän agieren:
    Die Instrumente der Stabsarbeit sicher beherrschen und auch unter höchstem Druck klare Entscheidungen treffen sowie Krisenteams effektiv führen.
  • Gefahren antizipieren:
    Krisenindikatoren frühzeitig erkennen, komplexe Lagebilder erstellen und fundierte Analysen durchführen, um proaktiv handeln zu können.
  • Realitätsnah trainieren:
    Durch hochmoderne Simulationen und interaktive Fallstudien den Druck und die Dynamik echter Krisen erleben, die eigene Reaktionsfähigkeit testen und aus jeder Entscheidung lernen – ohne reale Konsequenzen.
  • Nachhaltig verändern:
    Das Seminar nicht nur mit einem Zertifikat verlassen, sondern mit einem konkreten, individuell auf die eigene Organisation zugeschnittenen Transferplan, der messbare Verbesserungen ermöglicht.
  • Kommunikation meistern:
    Kommunikationsstrategien entwickeln und trainieren, um in Krisensituationen Vertrauen zu schaffen und die Deutungshoheit nach innen wie nach außen zu behalten.

Für wen ist dieses Intensivseminar konzipiert?

Das Seminar richtet sich an die Gestalter und Verantwortlichen der unternehmerischen Sicherheit: an angehende und aktive Krisenmanager, an BCM- und Resilienzverantwortliche sowie an Führungskräfte, die ihre Organisation für die Zukunft wappnen und ihre Krisenkompetenz entscheidend ausbauen wollen.

Unser Referententeam:

Erik Liegle war in führenden Sicherheitsfunktionen bei Polizei, Europol sowie in internationalen Konzernen tätig. Er leitete u. a. den Bereich Corporate Forensics bei Volkswagen und der Deutschen Bahn AG mit Schwerpunkten auf strategische und operative Sicherheitsberatung, komplexe Ermittlungen sowie Krisenmanagement. Zuvor bekämpfte er bei Europol organisierte Kriminalität und führte u.a. Spezialeinheiten der Berliner Polizei. Heute berät er Unternehmen in den Bereichen Corporate Security, Risiko- und Krisenmanagement, Forensik, Compliance sowie Cyber- und Logistikschutz.
Peter Mnich verfügt über umfassende Erfahrung im Aufbau und Betrieb von Notfall- und Krisenmanagementstrukturen. Nach seiner militärischen Laufbahn in mehreren Verwendungen leitete er die Konzernsicherheit eines internationalen Schienenverkehrskonzerns und beriet die Bundesdruckerei beim Aufbau ihres Krisenmanagements. Als Krisenberater war er zudem weltweit in Präventions- und Akutlagen wie Entführungen, Erpressungen oder Cyberangriffen tätig. Seit 2005 begleitet er Unternehmen in verschiedenen KRITIS-Sektoren bei der Professionalisierung von Sicherheits- und Krisenprozessen und engagiert sich zudem als systemischer Organisationsentwickler, Forscher, Auditor sowie Trainer in internationalen Übungen und Projekten.
Jan Seitz ist in der Sicherheitsforschung tätig und spezialisiert auf die Entwicklung und Adaption von Modellen und Maßnahmen im Kontext KRITIS und Resilienz. Seine Schwerpunkte liegen in der Resilienz komplexer Systeme, der Strategieentwicklung sowie der Standardisierung von Abläufen. Praxiserfahrung sammelte er unter anderem in Forschungsprojekten wie AKRIMA und RESKON sowie bei Simulationen und Krisenübungen in der Lebensmittelindustrie, in Kommunen und im Logistiksektor.