Zertifikatslehrgang vom 15. – 19. Juli 2024

Unternehmen stehen vor neuen Herausforderungen. Der Gesetzgeber fordert verstärkte Resilienz, die über klassisches Business-Continuity-Management (BCM) hinausgeht. Erwerben Sie die Qualifikation, um effektive Strukturen aufzubauen und Ihre Mitarbeiter zu zuverlässigen Partnern in Sicherheitsbelangen zu machen.
 
 
Erlangen Sie alle notwendigen Kenntnisse, um Ihr Unternehmen für die Anforderungen des KRITIS-Dachgesetzes zu rüsten. Profitieren Sie vom Wissen erfahrener Praktiker und nutzen Sie die Netzwerkeffekte aus Kontakten mit Kursteilnehmern aus verschiedenen Bereichen.
 
Dieser Lehrgang wird sowohl vom Geschäftsleiter als auch vom Teamleiter Resilienz, BCM-Manager oder Krisenmanager Ihres Unternehmens besucht. Durch die Synchronisierung des Wissens wird das Fundament für eine inspirierende und vertrauensvolle Zusammenarbeit gelegt.
 
Besondere Rabattaktion: Mehr Teilnehmer – Mehr Resilienz
 
Ein einsamer Spezialist ist eine Schwachstelle. Effizienz entsteht durch den Brain-Trust-Effekt: Experten, die sich austauschen, inspirieren sich gegenseitig. 1+1=3 – durch den Fachaustausch wird aus dem Ganzen mehr als die Summe seiner Teile.
 
Werden Sie und Ihre Kollegen in ihrem Unternehmen zu Resilienzmanagern und Multiplikatoren, die die Risiko- und Krisenmanagementkompetenz stärkt. Schließen Sie den Lehrgang mit einer IHK-Prüfung ab und sichern Sie sich einen wertvollen Qualifikationsnachweis.
 
Melden Sie mehrere Teilnehmer aus ihrem Unternehmern an und profitieren Sie von unserer speziellen Rabattaktion. Ein starkes, bestens geschultes Team ist der Schlüssel zur Resilienz.
 
Der erste Teilnehmer zahlt 100% , alle weiteren zahlen nur noch 75% des Lehrgangspreises. 
Weitere Infos auf unserer Homepage. www.bvsw.de
 
 
Diese Ausbildung richtet sich ausschließlich an Interessenten, die in ausführender Funktion in einem Unternehmen, einer Behörde bzw. Organisation tätig sind. Das Curriculum ist im Interesse der Teilnehmer urheberrechtlich geschützt und darf nicht an anderen Bildungseinrichtungen verwendet werden. Personen, die beabsichtigen, das Erlernte für eigene Lehrtätigkeit oder zur Durchführung von Workshops für andere als die eigene Organisationseinheit zu nutzen (Beratertätigkeit), müssen dies vorab melden und die entsprechenden Lizenzen erwerben!

11. und 12. Juli 2024 in München

Die BVSW freut sich, ein neues Highlight im Veranstaltungskalender vorzustellen: die BVSW SecTec. Aufbauend auf dem großen Erfolg der BVSW Wintertagung, die aktuelle Sicherheitsthemen mit Experten in besonderen Betrachtungen aufbereitet, bietet die BVSW nun eine zusätzliche Plattform für den Austausch und die Vernetzung im Bereich der Unternehmenssicherheit.

Die BVSW SecTec findet am 11. und 12. Juli 2024 in München statt und richtet sich speziell an Experten aus der Unternehmenssicherheit, dem Einkauf, Planer und Errichter, Cyber/IT-Verantwortliche, Unternehmenslenker, Techniker und an alle, die daran interessiert sind, ihre Unternehmen in einer herausfordernden Welt zukunftsfähig zu gestalten. Ziel ist es, Ideen, Best Practices und innovative Lösungsansätze in der Sicherheitstechnik zu diskutieren und weiterzuentwickeln.

Derzeit kommen viele Innovationen mit großem Potenzial für die Unternehmenssicherheit auf den Markt. Die BVSW SecTec möchte die wichtigsten Trends und Technologien vorstellen und darüber hinaus Einblicke in rechtliche und regulatorische Aspekte sowie Beratungs- und Planungsthemen geben.

Highlights der BVSW SecTec:

Erster Kongresstag: Kritische Infrastrukturen: Wirksame Strategien und Technologien

Zweiter Kongresstag: Tech4Future: Was in der Sicherheitstechnik als Nächstes kommt

Format und Veranstaltungsort:

Das „Lunch-to-Lunch“-Kongressformat bietet eine kompakte und gleichzeitig intensive Möglichkeit, sich zu informieren und auszutauschen, ohne dafür einen kompletten Tag von den regulären Aufgaben abwesend zu sein. Die ansprechenden Räumlichkeiten des „NH München Ost Conference Center“ schaffen den idealen Rahmen für Networking und Austausch unter den Besuchern. Eine stimmungsvolle Abendveranstaltung am ersten Kongresstag rundet das Konzept ab.

Interaktive Ausstellung:

Die Ausstellungsfläche befindet sich zwischen den Catering- und Vortragsräumen, um die Interaktion zwischen den Teilnehmenden und den Ausstellern zu maximieren. Die Stände sind so konzipiert, dass sich zahlreiche Gelegenheiten ergeben, um mit den Ausstellern ins Gespräch zu kommen und sich über die neuesten Lösungen zu informieren.

Melden Sie sich jetzt über an und sichern Sie sich Ihren Platz bei der BVSW SecTec 2024. Wir freuen uns darauf, Sie im Juli in München zu begrüßen und gemeinsam die Zukunft der Unternehmenssicherheit zu gestalten.

Wir sind stolz darauf, bekannt zu geben, dass die SECURITY INSIGHT offizieller Medienpartner der BVSW SecTec ist. Es freut uns besonders, dass wir die renommierte Zeitschrift SECURITY INSIGHT als unseren Medienpartner gewinnen konnten. In der aktuellen Ausgabe auf Seite 43, Rubrik „Meldungen und Veranstaltungen“, finden Sie einen Artikel über unser neues Kongressformat.

Die BVSW SecTec bietet dem Verband für Unternehmenssicherheit eine wichtige Plattform für den Austausch von Ideen, bewährten Praktiken und innovativen Lösungsansätzen in der Sicherheitstechnik. Der Kongress findet vom 11. bis 12. Juli 2024 in München statt.

Mit einer Fülle von Innovationen, die ein großes Potenzial für die Unternehmenssicherheit bieten, ist der Markt derzeit in Bewegung. Die BVSW SecTec setzt sich zum Ziel, die wichtigsten Trends und Technologien vorzustellen sowie Einblicke in rechtliche und regulatorische Aspekte zu geben. Darüber hinaus werden Beratungs- und Planungsthemen behandelt, um den Teilnehmern eine ganzheitliche Perspektive auf die Sicherheitslandschaft zu ermöglichen.

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Liebe Sicherheitsprofis und Interessierte,

im kommenden Sommersemester 2025 bietet die Technische Hochschule Deggendorf erneut die Möglichkeit, sich berufsbegleitend im Bereich Sicherheitsmanagement weiterzubilden. Unser Bachelor-Studiengang ist speziell auf Berufstätige zugeschnitten, denn die Vorlesungen finden ausschließlich an Wochenenden statt. So können auch Vollzeitbeschäftigte problemlos teilnehmen und ihre Karriere vorantreiben.

Der Studiengang erstreckt sich über insgesamt neun Semester, wobei berufserfahrene Teilnehmer die Möglichkeit haben, Praktika im 7. und 8. Semester anrechnen zu lassen und somit ein Jahr Studienzeit zu sparen. Für alle anderen stellt das Praktikum eine hervorragende Chance dar, wertvolle Einblicke in die Praxis zu gewinnen und sich für zukünftige Herausforderungen in Sicherheitsabteilungen von Unternehmen und Verbänden zu rüsten.

Der Studienstart ist für das Sommersemester 2025 (März 2025) geplant, mit Bewerbungsschluss im Februar. Absolventen eines Meisterabschlusses für Schutz und Sicherheit haben sogar die Möglichkeit, direkt ins zweite Semester einzusteigen und das Studium bereits zum Wintersemester zu beginnen. Bewerben Sie sich jetzt online: Bewerbungslink

Interessieren Sie sich für unseren Studiengang? Dann nutzen Sie die Gelegenheit und besuchen Sie den Informationsabend am Dienstag, den 09. April 2024, um 18:00 Uhr. Die Veranstaltung findet virtuell als Webkonferenz statt, über folgenden Link: Link zur Webkonferenz. Sie haben die Wahl, ob Sie über den Browser oder die App teilnehmen möchten.

Für Fragen und individuelle Beratung steht Ihnen Ihr persönlicher Weiterbildungsreferent der THD gerne zur Verfügung. Vereinbaren Sie jetzt einen Beratungstermin.

Peter Apfelbeck, MBA
Weiterbildungsreferent für Sicherheitsmanagement
Tel.: 0991 / 3615-425
E-Mail: peter.apfelbeck@th-deg.de

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und darauf, Sie bei Ihrer beruflichen Weiterentwicklung zu unterstützen!

Der Bayerischer Verband für Sicherheit in der Wirtschaft BVSW e. V. ist Kooperationspartner, Unterstützer und Initiator des Studiengangs Sicherheitsmanagement an der Technischen Hochschule Deggendorf.

Jetzt Tickets sichern und Termin einplanen!

Wir laden Sie herzlich ein, uns am 26. und 27. Juni 2024 auf der Münchner Sicherheitsexpo zu besuchen, wo der BVSW und der BDSW gemeinsam einen Messestand präsentieren. Diese führenden Sicherheitsverbände bieten Ihnen die Möglichkeit, an einem zentralen Anlaufpunkt auf Experten beider Organisationen zu treffen.

„Unser gemeinsamer Messeauftritt ermöglicht es allen Besuchern, an einem Ort Vertreter beider Sicherheitsverbände zu treffen“, sagt Caroline Eder, Geschäftsführerin des BVSW. „Der BVSW und der BDSW setzen sich für eine enge Vernetzung aller Akteure im Sicherheitsbereich ein, und diese Idee spiegelt sich jedes Jahr auf unserem Gemeinschaftsstand bei der Sicherheitsexpo wider. Hier können Besucher Meetings abhalten, eine Tasse Kaffee genießen und Ideen austauschen. Wir freuen uns darauf, auch in diesem Jahr viele Gäste begrüßen zu dürfen.“

Zusätzlich haben Messebesucher die Möglichkeit, sich über die Arbeit der Verbände zu informieren. Ein gemeinsames Anliegen ist beispielsweise die Schaffung optimaler Rahmenbedingungen für die Sicherheit. Dies schließt die Ausgestaltung des neuen Sicherheitsgewerbegesetzes ein, das in diesem Jahr eingeführt werden soll. Beide Verbände haben ihre Ideen in den Gesetzgebungsprozess eingebracht.

Die Förderung der Ausbildung in der Sicherheitsbranche ist ein weiteres wichtiges Ziel des BVSW. Der Verband bietet ein umfangreiches Aus- und Weiterbildungsprogramm, das für jede Qualifikationsstufe geeignete Kurse bereithält. Angesichts der Vielzahl von Krisen, mit denen Unternehmen derzeit konfrontiert sind, hat der Verband sein Angebot im Bereich Krisenmanagement erheblich erweitert. Diese Kurse richten sich an die Geschäftsleitung sowie an Führungskräfte.

Ebenso gehören zum Programm Kurse für grundlegende Qualifikationen, die für eine Tätigkeit im Sicherheitsbereich erforderlich sind, wie beispielsweise die Vorbereitung zur Sachkundeprüfung gemäß § 34a Gewerbeordnung sowie Schulungen zur geprüften Schutz- und Sicherheitskraft (GSSK). 

Auf der Messe erhalten Interessenten umfassende Informationen berufliche Weiterentwicklungsmöglichkeiten sowie über die Vorteile einer Mitgliedschaft.

Besuchen Sie unseren Stand auf der Sicherheitsexpo und profitieren Sie von unseren Fachleuten vor Ort. 

Sie können ab sofort Ihre Gratistickets über unser Portal bestellen. 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

22.03.2024 – Der BVSW startet in diesem Sommer ein neues Kongressformat: Mit der BVSW SecTec bietet der Verband Experten aus der Unternehmenssicherheit eine Plattform für den Austausch von Ideen, Best Practices und innovativen Lösungsansätzen in der Sicherheitstechnik. Der Kongress findet am 11. und 12. Juli 2024 in München statt.

„Derzeit kommen viele Innovationen mit großem Potenzial für die Unternehmenssicherheit auf den Markt“, sagt BVSW-Geschäftsführerin Caroline Eder. Die BVSW SecTec möchte die wichtigsten Trends und Technologien vorstellen und darüber hinaus Einblicke in rechtliche und regulatorische Aspekte sowie Beratungs- und Planungsthemen geben. Das Themenspektrum der Vorträge ist breit gefächert. Am ersten Kongresstag widmet sich das Programm der Sicherheitstechnik für Kritische Infrastrukturen – ein Thema, das angesichts der aktuellen Sicherheitslage höchste Priorität hat. Die Teilnehmenden erhalten Einblicke, wie Next-Gen Videoplanung oder LiDAR-Technologie (Light Detection and Ranging) strategisch in Sicherheitskonzepte integriert werden können, um den Schutz Kritischer Infrastrukturen zu verstärken. Darüber hinaus wird auf die rechtlichen Rahmenbedingungen eingegangen, insbesondere auf die Verpflichtungen für Unternehmen, die sich aus dem KRITIS-Dachgesetz ergeben.

Am zweiten Tag richtet sich der Blick in die Zukunft der Sicherheitstechnik. Robotik in der Objektsicherheit, Künstliche Intelligenz in der Videoanalyse und Global Access Management stehen auf der Agenda. Da mit der zunehmenden Vernetzung auch die Sicherheitstechnik anfällig für Cyberattacken ist, werden Möglichkeiten zur Absicherung sicherheitsrelevanter technischer Systeme vorgestellt. Viele weitere Themen wie der Einsatz von Drohnen im Objektschutz oder die Sicherheitstechnik in Gebäuden sind in Planung.

Das Kongressformat „Lunch-to-Lunch“ bietet allen Teilnehmenden eine kompakte und gleichzeitig intensive Möglichkeit, sich zu informieren und auszutauschen, ohne dafür einen kompletten Tag von ihren regulären Aufgaben abwesend zu sein. Die ansprechenden Räumlichkeiten des „NH München Ost Conference Center“ setzen einen idealen Rahmen für Networking und Austausch unter den Besuchern. Eine stimmungsvolle Abendveranstaltung am ersten Kongresstag rundet das Konzept ab.

Genauso wie die Themenauswahl unterstreicht auch die räumliche Aufteilung das ganzheitliche Konzept der Veranstaltung: Die Ausstellungsfläche befindet sich zwischen den Catering- und Vortragsräumen, was die Interaktion zwischen den Teilnehmenden und den Ausstellern maximieren soll. Außerdem sind die Stände so konzipiert, dass sich viele Gelegenheiten ergeben, um mit den Ausstellern ins Gespräch zu kommen und sich über die Lösungen zu informieren.

BVSW SecTec: Zukunft der Sicherheitstechnik im Fokus | GIT-SICHERHEIT.de – Portal für Safety und Security

Der Schutz der Kritischen Infrastrukturen in Deutschland ist sowohl eine staatliche als auch eine unternehmerische Verantwortung. Derzeit wird das KRITIS-Dachgesetz diskutiert, das Betreiber Kritischer Infrastrukturen verpflichtet, bestimmte Sicherheitsstandards einzuhalten. Eine zentrale Herausforderung besteht darin, dass Unternehmen die erforderlichen Kompetenzen aufbauen müssen, um diesen Anforderungen gerecht zu werden. Um Mitarbeiter für diese Aufgaben zu qualifizieren, werden spezialisierte Ausbildungsgänge wie der BVSW Resilienzmanager KRITIS (IHK) angeboten, der von Verbänden wie dem BVSW unterstützt wird. Zudem müssen Unternehmen ihre internen Prozesse wie Business Continuity-Management und Krisenvorsorge optimieren, um im Krisenfall effektiv handeln zu können.

Auf der BVSW-Wintertagung wurden die Themen KRITIS und Resilienz diskutiert, wobei die Teilnehmer betonten, dass klare Strukturen und eine stärkere Resilienz der Gesellschaft erforderlich sind. Es ist entscheidend, dass Unternehmen auf lokaler Ebene auch Basismaßnahmen zum Schutz von Belegschaft und Betriebsstätten ergreifen. Obwohl das KRITIS-Dachgesetz einen wichtigen Ansatz zur Stärkung der Resilienz bietet, fordern Experten auch eine kontinuierliche Anpassung und Vereinfachung der gesetzlichen Regelungen, um eine übermäßige Bürokratisierung zu vermeiden. Insgesamt sollten Unternehmen sich verstärkt auf die Qualifizierung ihrer Mitarbeiter und die Optimierung ihrer internen Prozesse konzentrieren, um resilientere Strukturen aufzubauen und so besser auf potenzielle Krisensituationen vorbereitet zu sein.

Zusätzlich ist in der Fachzeitschrift Protector ein interessanter Artikel zu diesem Thema erschienen: Wie ist es um die Kritischen Infrastrukturen bestellt? | Protector

Unternehmen, die sich im Ausland engagieren, sehen sich dort mit einer neuen Sicherheitslage konfrontiert. Die BVSW-Veranstaltung „Sicherheit im Ausland“ erklärt, welche Herausforderungen auf Unternehmen zukommen und wie sie diesen am besten begegnen können.  Die halbtägige Veranstaltung findet am 18. April von 13 bis 15 Uhr beim BVSW-Mitglied MunichRe statt.

Viele Unternehmen unterhalten Niederlassungen im Ausland oder beschäftigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fernab der Heimat. Eine Tätigkeit im Ausland ist immer mit ganz anderen Risiken verbunden, als man sie aus Deutschland und Europa kennt. Die geopolitische Lage hat in manchen Ländern für eine Instabilität gesorgt, die auch Auswirkungen auf Unternehmen und ihre Mitarbeitenden vor Ort hat. Doch nicht nur eine Tätigkeit in Krisengebieten kann Gefahren mit sich bringen, auch ein Engagement in bestimmten Regionen der USA beispielsweise ist mit individuellen Risiken verbunden.

Eine gründliche Planung und Vorbereitung sowie eine permanente Beobachtung und Analyse der Lage sind daher wichtig, um die Sicherheit von Eigentum und Personal im Ausland zu gewährleisten.  

Mit der Veranstaltung wollen wir unseren Mitgliedern einen Einblick in die Problematik geben, indem wir die sicherheitsrelevanten Herausforderungen bei drei beispielhaften Projekten beleuchten und zeigen, wie die Unternehmen damit umgehen. Darüber hinaus erfahren die Teilnehmenden, welche Methoden zur Analyse von Gefährdungslagen es gibt und welche Erkenntnisse die Unternehmen daraus gewinnen können.  

Insgesamt vier Vorträge von ausgewählten Sicherheitsexperten stehen auf der Agenda:

Alle Teilnehmenden haben im Anschluss bei einem Imbiss die Gelegenheit, sich über das Gehörte auszutauschen und weitergehende Fragen mit den Experten zu diskutieren.

Die 12. BVSW-Wintertagung war wieder komplett ausgebucht: Mehr als 150 Teilnehmende kamen vom 6. bis 8. März am bayerischen Spitzingsee zusammen, um sich über die neuesten Sicherheitstrends und Entwicklungen zu informieren sowie sich mit Experten auszutauschen.

Durch die Vielzahl paralleler Krisen in der Welt gewinnt die Unternehmenssicherheit an strategischer Bedeutung und wird zunehmend zum Business Enabler“, sagt Johannes Strümpfel, Vorstandsvorsitzender des BVSW. „Vor diesem Hintergrund festigt die BVSW-Wintertagung ihre Position als eine von Deutschlands wichtigsten Plattformen für die Sicherheit.“

„Aus den zahlreichen spannenden Vorträgen konnten alle Teilnehmer Impulse für ihre Arbeit mitnehmen. Gleichzeitig boten die Inhalte jede Menge Gesprächsstoff für die Pausen und die Abendessen in entspannter Atmosphäre“, sagt Caroline Eder, BVSW-Geschäftsführerin und federführende Planerin der Wintertagung.

Das Themenspektrum reichte in diesem Jahr von der Inneren Sicherheit über die geopolitische Lage bis hin zu aktuellen technischen Innovationen und deren Bedeutung für die Sicherheit.

Geopolitik beeinflusst Sicherheitslage in Deutschland

Der erste Abend war der Sicherheitslage und der Polizeiarbeit in Bayern gewidmet, prominenter Gast auf dem Podium war der bayerische Landespolizeipräsident Michael Schwald. Auch wenn die aktuellen Zahlen der Kriminalstatistik noch nicht vorlagen, konnte Schwald versichern, dass Bayern nach wie vor ein sehr sicheres Bundesland ist. Schwald betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und der Polizei, um bei den vielen und sich rasch wandelnden Kriminalitätsphänomen gemeinsam vor die Lage kommen zu können. Kooperationen wie die lokalen BVSW-Sicherheitskreise, das Sicherheitsforum für Polizei und Industrie, die Kooperation zwischen privater Sicherheitswirtschaft und der Polizei oder die Studiengänge in Deggendorf und Ingolstadt hätten sich gut bewährt, dennoch bestehe noch Raum für eine noch intensivere Zusammenarbeit.

Welche geopolitischen Ereignisse die Welt derzeit am meisten bewegen verdeutlichte Prof. em. Dr. Günther Schmid zum Start des zweiten Kongresstages. Russland und China strebten eine neue Machtverteilung in der Welt und eine Abkehr von westlichen Werten an, so der Experte. Ein Beispiel dafür sei der Aufbau von Konkurrenzinstitutionen wie der BRICS-Gruppe als Gegenentwurf zur G7. Die Demokratie befinde sich weltweit auf dem Rückzug, was sich an der Zunahme des Anteils der Weltbevölkerung ablesen lasse, der unter einem autokratischen Regime lebe. Doch auch diese stünden vor eigenen Herausforderungen: In China schrumpft die Bevölkerung, die Jugendarbeitslosigkeit ist hoch. Russland leide unter der Abwanderung gut ausgebildeter Menschen, beispielsweise junger IT-Experten.

Technologie: Chance und Bedrohung zugleich

Die Informationstechnologie spielt auch in der Sicherheit eine wichtige Rolle, wie Dr. Ulrike Franke, Senior Policy Fellow beim European Council on Foreign Relations in Paris, darlegte. Ihr Vortrag mit dem Titel „Drohnen und Künstliche Intelligenz – Wie verändert sich die Kriegsführung?“ zeigte, dass Drohnen mittlerweile ihr Nischendasein in militärischen Konflikten hinter sich gelassen haben. Zusammen mit KI ermöglicht ihr Einsatz ein transparentes Gefechtsfeld sowie eine effiziente Bekämpfung von Zielen, wenngleich sie kein Ersatz für schweres Kriegsgerät sind. Neue Technologien hätten außerdem dazu geführt, dass private Unternehmen immer öfter in kriegerische Auseinandersetzungen involviert seien, so Dr. Franke. Ein Beispiel dafür sei die Bereitstellung von Satelliten-Internet in der Ukraine durch Starlink.

Künstliche Intelligenz kommt mittlerweile auch in vielen Unternehmen ganz selbstverständlich zum Einsatz. Dass sie nicht nur Vorteile bietet, erläuterte Frank Ewald, Leiter Konzernsicherheit und Krisenmanagement bei der Dt. Post DHL Group. Die Möglichkeiten, Stimmen oder gar Personen in Videokonferenzen täuschend echt zu imitieren, bergen auch für Unternehmen hohe Risiken. Betrugsmaschen wie der CEO-Fraud ließen sich damit noch schwerer erkennen.

Besonders hohen Risiken sind derzeit auch die Kritischen Infrastrukturen ausgesetzt, wie die anschließende Podiumsdiskussion aufzeigte. Zu Gast waren Dr. Sandra Kreitner, Vizepräsidentin der Gesellschaft für Krisenvorsorge, Rainer Cohrs, Leiter Konzernsecurity Stadtwerke München, Günter Schotten, Geschäftsführer des ASW Bundesverbandes und BR Journalistin Sabina Wolf. Die Moderation leitete der Kommunikationsexperte Oliver Rolofs. Im Gespräch zeigte sich, dass mit der „Zeitenwende“ das Risiko von Angriffen auf KRITIS deutlich gestiegen ist. Vor allem für Unternehmen sei es wichtig, ihre Resilienzmaßnahmen zu überprüfen und auch umzusetzen. Besonders bei kleinen und mittleren Unternehmen sah die Expertenrunde noch Nachholbedarf.

Afrika, die neue geopolitische Arena?

Der zweite Kongresstag endete mit dem Vortrag von Prof. Dr. Robert Kappel von der Universität Leipzig. Der Wirtschaftswissenschaftler und Afrika-Experte erläuterte, dass die Lücken, die durch das mangelnde Engagement der westlichen Welt in Afrika entstanden seien, mittlerweile rasch durch Maßnahmen anderer Nationen gefüllt würden. So hätten Länder wie China, Russland, Indien oder die Türkei beispielweise wirtschaftliche, politische und militärische Ambitionen auf dem Kontinent. China investiere bereits seit Langem in den Aufbau der Infrastruktur, Russland unterhaltet zahlreiche militärische Kooperationen. Insgesamt nehmen die BRICS-Staaten deutlichen Einfluss, auf den Europa eine Antwort finden muss. Gleichzeitig befindet sich Afrika im Umbruch: Auch wenn sich das Bevölkerungswachstum etwas verlangsamt hat, wird die Bevölkerung bis 2100 auf knapp 4 Milliarden Menschen anwachsen, mit einem außergewöhnlich hohen Anteil junger Menschen.

Whistleblower-Schutz und EM-Vorbereitungen

Der dritte und letzte Kongresstag startete mit einem Vortrag zum Thema „Whistleblowing“ von Annegret Falter, Vorsitzende des Whistleblower-Netzwerk e.V. Die Referentin unterstrich die Bedeutung von Whistleblowern anhand einiger gravierender Missstände, die erst durch interne Hinweisgeber aufgedeckt werden konnten und sprach über die Vorteile und Grenzen des neuen Hinweisgeberschutzgesetztes (HinSchG), das im Juli 2023 in Kraft getreten ist und für den besseren Schutz hinweisgebender Personen sorgen soll.

Anschließend erläuterte Markus Stenger, Geschäftsführer der UEFA Euro 2024 GmbH, den Stand der Vorbereitungen rund um die Fußball-Europameisterschaft der Männer. 51 Spiele werden an 10 Austragungsorten in Deutschland an 22 Spieltagen stattfinden. Für einen zügigen Einlassprozess soll eine rein onlinebasierte Ticketaktivierung in einer App sorgen. Wie bei jeder Großveranstaltung ist auch bei diesem Turnier die Frage der Sicherheitskräfte eine große Herausforderung, doch Stenger zeigte sich zuversichtlich, dass alle lokalen Vorgaben für den Einsatz von Ordnungskräften erfüllt werden.

Blick in die Zukunft

Damit auch zukünftig genügend Sicherheitskräfte für den Arbeitsmarkt vorhanden sind, engagiert sich der BVSW in der Aus- und Weiterbildung. Im Rahmen der Wintertagung wurden die zwei Studiengänge vorgestellt, an denen auch der BVSW mitwirkt: 2018 hat der Verband gemeinsam mit der Technischen Hochschule Deggendorf den berufsbegleitenden Bachelor-Studiengang Sicherheitsmanagement gegründet. Mittlerweile beteiligt sich auch das Polizeipräsidium Niederbayern an der Ausbildung des akademischen Nachwuchses. An der Technischen Hochschule Ingolstadt können Interessierte einen Masterabschluss in „Strategy, Global Risk & Security Management“ absolvieren, für den der BVSW die Schirmherrschaft übernommen hat.  

Zum Abschluss der Wintertagung sprach Dr. Benedikt Franke über die Münchner Sicherheitskonferenz, die aufgrund der nach wie vor anhaltenden Kriegssituation außergewöhnlich hochrangig besetzt war. Für den weiteren Jahresverlauf von 2024 hat die Münchner Sicherheitskonferenz geplant, sich unter anderem den Herausforderungen im globalen Süden zu widmen.

Die nächste Wintertagung ist bereits in Planung und wird vom 12. bis 14. März 2025 stattfinden.

Die zunehmenden geopolitischen und geoökonomischen Spannungen weltweit stellen eine wachsende Herausforderung für Unternehmen und Forschungseinrichtungen dar. In diesem Kontext sinkt die Hemmschwelle autoritärer Staaten für Wirtschaftsspionage und Sabotage drastisch, während Desinformationskampagnen und Einflussnahme auf Wachstum und Innovation zunehmend Einfluss nehmen.

Angesichts dieser Bedrohungen ist es an der Zeit zu handeln. Vor diesem Hintergrund hat das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) im Vorfeld der Münchner Sicherheitskonferenz Eckpunkte für einen verbesserten Schutz deutscher Unternehmen und Forschungseinrichtungen vorgelegt. Dieses Eckpunktepapier bildet die Grundlage für eine integrierte Nationale Wirtschaftsschutzstrategie, die in direkter Abstimmung mit Wirtschaft, Wissenschaft und Sicherheitsbehörden erarbeitet wird. Die parlamentarische Staatssekretärin, Frau Rita Schwarzelühr-Sutter, stellte das Eckpunktepapier vor hochrangigen Vertretern von Unternehmen und Sicherheitsbehörden vor und es ist auf der Homepage des BMI verfügbar.

Ein zentraler Bestandteil dieser Initiative ist die Schaffung einer digitalen Plattform, über die Staat und Wirtschaft sich über aktuelle Bedrohungen und Risiken austauschen können, wobei der Fokus zunächst auf Cybersicherheit liegt. Diese Plattform soll jedoch auch auf andere Teilgebiete der Unternehmenssicherheit ausgeweitet werden. Um sicherzustellen, dass die Informations- und Alarmierungsketten insgesamt verbessert werden, sind Wirtschaft und Behörden gefordert, gemeinsam Szenarien für künftige Bedrohungen zu entwickeln.

Ein weiterer wichtiger Schritt besteht darin, sicherzustellen, dass auch kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) in diesen Prozess einbezogen werden. Zu diesem Zweck organisiert das BMI spezielle KMU-Workshops. Der erste Workshop findet am 15. März 2024 in Berlin statt. Die Anmeldung ist bis zum 4. März 2024 möglich.

Die Inhalte dieser Workshops umfassen:

1. Bedarfsermittlung: Teilen Sie dem BMI mit, wie Ihnen beim Schutz Ihres Unternehmens geholfen werden kann. Anregungen für die Nationale Wirtschaftsschutzstrategie sind erwünscht.

2. Dialog: Diskutieren Sie mit dem BMI, auf welchen Informationskanälen Sie am besten zu erreichen sind.

3. Feedback: Geben Sie Feedback zur bisherigen Zusammenarbeit im Bereich Wirtschaftsschutz.

Die Teilnahme und der Beitrag der Unternehmen und Forschungseinrichtungen sind entscheidend für die Stärkung der Resilienz der deutschen Wirtschaft und Wissenschaft. Das BMI freut sich auf eine rege Beteiligung und darauf, gemeinsam die Sicherheit und Stabilität in diesen wichtigen Bereichen zu stärken. Interessierte können sich über den bereitgestellten Anmeldelink registrieren und aktiv zur Entwicklung effektiver Schutzmechanismen beitragen.