Nach einem Jahr pandemiebedingter Pause fand die 44. BVSW-Mitgliederversammlung am 12. Oktober 2022 wieder in Präsenz statt. Johannes Strümpfel wurde als neuer Vorstandsvorsitzender bestätigt und Stefan Rolf in den Vorstand gewählt. Waldemar Kindler, der den Beirat verlässt, wurde vom prominenten Gast Dr. Günther Beckstein, früherer Staatsminister im Bayerischen Staatsministerium des Innern und Bayerischer Ministerpräsident, geehrt.

Johannes Strümpfel hatte bereits im März 2022 das Amt des Vorstandsvorsitzenden von Alexander Borgschulze übernommen, der bedingt durch einen weiteren Karriereschritt den Posten übergeben hatte. Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurde Johannes Strümpfel nun in der Position des Vorstandsvorsitzenden bestätigt. Markus Klaedtke, Diehl Stiftung & Co. KG, übernimmt die erste Stellvertretung des Vorstandsvorsitzenden, Holger Baierlein, Audi AG, die zweite Stellvertretung.

Bislang war Johannes Strümpfel BVSW Vorstandsmitglied der Sparte A, die die Industrie vertritt. Als Nachfolger für diesen Posten wählten die Mitglieder Stefan Rolf von Rohde & Schwarz GmbH & Co. KG. Die anderen Vorstandsmitglieder Ernst Steuger von der NWS GmbH, Tobias Schmid von Schmid Alarm GmbH und Boris Bärmichl, TechnologieScout, bleiben in ihrem Amt.

„Die schwierigen Zeiten führen zur verstärkten Einbeziehung der Corporate Security in strategische Unternehmensentscheidungen“, so Johannes Strümpfel bei seiner Begrüßungsrede. „Das ist aus unserer Sicht ein positiver Effekt, der jedoch gleichzeitig den vermehrten Bedarf an Information und Wissen nach sich zieht. Der BVSW hat sich das Ziel gesetzt, seine Mitglieder hier entsprechend zu unterstützen und zu stärken.“

„Bereits 2021 haben wir viel bewegt, damit die BVSW-Mitglieder die aktuellen und kommenden Herausforderungen meistern können“, so BVSW-Geschäftsführerin Caroline Eder bei der Vorstellung des Geschäftsberichts 2021. So war es gelungen, viele der aktuellen Themen in Seminaren und Weiterbildungen aufzugreifen und das Schulungsprogramm überwiegend digital anzubieten.

Darüber hinaus hatte der Verband die digitale Vortragsreihe „Sicherheitspolitische Tage 2021“ organisiert, die regen Zuspruch fand. Auch die Zusammenarbeit mit Behörden und Politik wurde intensiviert: Die Bayerische Polizei, der BVSW und die TH Deggendorf unterzeichnen am 16.07.2021 eine Kooperationsvereinbarung über die polizeifachliche Unterstützung des Bachelorstudiengangs „Sicherheitsmanagement“. Außerdem war der Verband mit seiner Geschäftsstelle in München Gastgeber der „Digitalen Roadshow Wirtschaftsschutz 2021“ des Bundesministeriums des Inneren, für Bau und Heimat.

Bei der Mitgliederversammlung wurde auch Waldemar Kindler für seine langjährige Tätigkeit im BVSW-Beirat geehrt. Der frühere Staatsminister im Bayerischen Staatsministerium des Innern und bayerische Ministerpräsident, Dr. Günther Beckstein, überreichte ihm für seine Verdienste beim Verband die BVSW-Ehrenmedaille. Waldemar Kindler, ehemaliger Landespolizeipräsident, war seit 2013 im Beirat des BVSW und hat die Arbeit des Verbandes viele Jahre aktiv unterstützt.

Stellen Sie sich vor, der Strom ist weg und kommt erst mal auch nicht wieder… Seit Jahren gibt es Warnungen vor dem Szenario eines mehrtägigen Blackouts.

Es ist die Achillesferse moderner Gesellschaften und bleibt dennoch zu oft für uns unvorstellbar. Umso mehr müssen wir dieses Szenario für uns vorstellbar und erlebbar machen, um zu wissen, wie wir in der Krise handeln und wie wir uns vorbereiten können. Denn die Auswirkungen für die Öffentliche Sicherheit sind weitreichend und vielseitig: Für viele Unternehmen bedeutet ein langanhaltender Stromausfall einen Produktionsstopp und den Verlust der Arbeitsfähigkeit, Krankenhäuser arbeiten im Notbetrieb, Feuerwehren, THW und Rettungsdienste sind im Dauereinsatz und die Bevölkerung verlangt nach Informationen.

Gemeinsam mit dem Verband für Sicherheitstechnik (VfS) wollen wir nach gemeinsamen Lösungen suchen. 

Der Workshop Cyberbasierter Blackout bietet den Teilnehmern die verschiedenen Fragestellungen und Herausforderungen eines langandauernden Stromausfalls in Form eines realistischen Szenarios an. Gemeinsam werden die Themenschwerpunkte aus verschiedenen Perspektiven bearbeitet. Denn der Strom geht zwar für alle gleichermaßen aus, aber die Konsequenzen und die daraufhin eingeleiteten Maßnahmen variieren je nach Branche. Als Impulse vor der Simulation erwarten die Teilnehmer spannende Inputvorträge. Sie geben entscheidende Informationen zur Robustheit unseres Stromnetzes und Handlungsempfehlungen für präventives und akutes Krisenmanagement.

THEMEN

• Praktische Stabsrahmenübung

• Lageerkennung und -beurteilung

• Visualisierung von komplexen Lagen

• Herausforderungen eines langandauernden Stromausfalls

• Aufzeigen der IT-Abhängigkeiten und -Auswirkungen

In Zusammenarbeit mit dem BVSW bietet der Verband für Sicherheitstechnik hierzu ein 2-tägiges Seminar an.

Wann:    10. und 11. November 2022

              Tag 1: 12.00 – 18.00 Uhr (danach geselliges Abendessen)

              Tag 2: 8.00 – 14.00 Uhr (incl. Mittagessen.)

Wo:        Bayerischer Verband für Sicherheit in der Wirtschaft e.V. (BVSW)

              Albrechtstraße 14, 80636 München

Leitung: Dipl.-Pol. Björn Hawlitschka,

              Leiter Schaltkreis, IBWS Informationsbüro Wirtschaftssicherheit, Berlin

              Dipl.-Math. Ralf Marczoch, Geschäftsführer mata solutions GmbH,

              Dozent für Krisenmanagement, HfÖV Bremen

Preis:     Mitarbeiter Öffentlicher Dienst: 490,00 € netto

              Mitglieder von VFS und BVSW: 890,00 € netto

              Alle anderen: 1090,00 € netto Inkl. Mittagessen

Informationen zur Anmeldung entnehmen Sie bitte dem PDF Dokument / Anmeldung:

BVSW Themennachmittag am 06.10.2022 um 15:00 Uhr

Damit Cyberangriffe nicht zur Wirkung kommen, müssen technische Sicherheitsmaßnahmen für IT-Systeme so umgesetzt werden, dass sie erfolgreich sind… auf allen IT-Systemen! Oft, insbesondere nach einem bereits erfolgreiche ersten Cyberangriff, bleibt keine Zeit mehr, ein vollumfängliches und mustergültiges Sicherheitskonzept zu entwickeln. Denn das dauert viele Monate! Die Erfahrung zeigt, dass vielen Unternehmen nicht bekannt ist, welche IT-Systeme und Software sich wirklich im Netz befinden und ob diese auch von der IT gemanaged werden. Man begnügt sich mit einer Erkennungsrate von vielleicht 90% … ein großer Fehler. Die Priorisierung und Automatisierung von technischen Sicherheitsanforderungen aus beliebigen Cyber-Sicherheitsstandards mit Hilfe der CIS-Controls ermöglicht die schnelle Umsetzung von IT-Basishygiene und einen effektiven Schutz vor Ransomware-Angriffen.

Stefan Meiswinkel (Director Cybersecurity bei der Magelan GmbH und u.a. ehemaliger CISO in der bayerischen Staatsverwaltung) gibt einen Überblick, wie die wichtigsten technischen Sicherheitsanforderung aus diversen Sicherheitsstandards (z.B. ISO 27001, NIST, TISAX, PCI oder BSI IT-Grundschutz) mit Hilfe der CIS-Controls priorisiert, skaliert, schnell umgesetzt und deren Wirksamkeit kontinuierlich und automatisiert überwacht werden. Zudem zeigt er, wie mit Hilfe eines betriebssystemunabhängigen einheitlichen Risk Scores und automatisierten technischen Risk Assessments der Zustand der technischen Cybersecurity für das Unternehmensmanagement transparent gemacht wird.

Mit praktischen Beispielen und Handlungsempfehlungen werden Sie das Zusammenwirken von Cyber-Security Technologie und IT-Betrieb erkennen, um den IT-Betrieb sicherer zu gestalten und Endgeräte zu härten. Das kann auch bei Engpässen im Personal, fehlender Cybersecurity Governance und ohne Unternehmensberatungen mit teuren Sicherheitskonzepten gelingen. Eben moderne IT-Basishygiene bzw. essentielle Cyber-Hygiene – schnell umgesetzt und nachweisbar. Der Vortrag findet am Donnerstag, 6. Oktober 2022 um 15:00 Uhr in der BVSW-Geschäftsstelle, Albrechtstraße 14, 80636 München, statt.

Ihre Anmeldung richten Sie bitte an: info@bvsw.de

Die Teilnahme ist für Sie kostenlos. Für Ihr leibliches Wohl ist gesorgt. Wir freuen uns auf Sie!

BVSW Seminar am 13.9.2022:

Sendungen mit explosivem oder giftigem Inhalt werden immer wieder von Kriminellen versandt. Ein rechtzeitiges Erkennen solcher Briefe oder Pakete kann im extremsten Fall Leben retten. Der Bayerische Verband für Sicherheit in der Wirtschaft (BVSW) veranstaltet deshalb regelmäßig Seminare zu dem Thema, nächster Termin ist der 13. September 2022.

Erst Ende März 2022 gab es in einer Nürnberger Bankfiliale eine Briefsendung, bei deren Öffnung eine Stichflamme austrat und eine Angestellte verletzte. Der Fall der erste einer Serie von Anschlägen durch präparierte Postsendungen mit gefährlichem Inhalt und zeigt, wie aktuell das Thema ist.

Sprengsätze lassen sich jedoch nicht nur in Briefen und Paketen verstecken. Auch Koffer, Aktentaschen und andere Dinge können mit explosivem Material bestückt werden, um sie zur Explosion zu bringen. Die Motivation der Täter dabei unterschiedlich: Während mache auf bestimmte Personen abzielen, wollen andere mit den Sprengstoffsendungen Unternehmen erpressen. Jeder kann somit zum Opfer werden.

Wer sich mit Sprengstoffen und deren Zündmitteln etwas auskennt, kann mögliche Gefahren bei Briefsendungen leichter erkennen.

Es gibt verschiedene Indikatoren, die auf eine präparierte Postsendung hinweisen können:

Sobald der Verdacht vorliegt, dass es sich bei der Sendung um eine mit gefährlichem Inhalt handelt, sollten die Mitarbeitenden die Sendung nicht mehr berühren, also auch nicht abtasten, knicken oder schütteln und auch nicht daran riechen. Außerdem darf die Sendung nicht gegen helles Licht gehalten, oder abgedeckt werden. Am besten verlassen die Mitarbeitenden sofort den Raum und alarmieren umgehend die Polizei.

Ausführliche Informationen zu dem Thema bietet das BVSW Seminar, das von einem erfahrenen Ermittlungsbeamten und Spezialisten für Sprengstoffe abgehalten wird.

Anmeldungen sind ab sofort möglich unter:

www.bvsw.de

Unsere Gesellschaft ist stark vom elektrischen Strom abhängig. Entsprechend hart würde ein Blackout Wirtschaft und Bevölkerung treffen. Die neue Informationskampagne „Schritt für Schritt Krisenfit“ bietet Unterstützung bei der Vorsorge für einen langanhaltenden und flächendeckenden Stromausfall.

Bislang gilt das deutsche Stromnetz als das stabilste in Europa. Trotzdem nehmen die Warnungen vor einem Blackout zu. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) nannte in seiner Risikoanalyse 2021 Stromausfall, Sturmflut, Hochwasser und Waldbrand als die zentralen Risiken für Deutschland. Seitdem hat sich die Lage nicht verbessert: Der Krieg in der Ukraine und die Spannungen mit Russland führten zu einem deutlichen Rückgang der Gaslieferungen. Die Versäumnisse beim Ausbau erneuerbarer Energien machen sich schmerzlich bemerkbar, und auch weitere Bedrohungen wie Cyberattacken, Extremwetterereignisse und mögliche terroristische Angriffe auf kritische Infrastrukturen gefährden die stabile Stromversorgung.

Wie realistisch ein Blackout tatsächlich ist, zeigte ein Ereignis am 8. Januar 2021: Eine Überlastung in einem kroatischen Umspannwerk löste eine Kettenreaktion aus und führte zu einer Kaskade von dreizehn Abschaltungen, was eine Aufspaltung des europäischen Stromnetzes in zwei Teilbereiche zur Folge hatte. Nur die gute Vorbereitung und schnelle Intervention der europäischen Netzbetreiber konnte ein Blackout erfolgreich verhindern.

Schrittweise für den Notfall vorsorgen

Während das BBK für die Bevölkerung bereits eine Notvorratsliste veröffentlicht hat, fehlen besonders bei kleinen und mittelständischen Unternehmen Informationen zur Krisenvorsorge. Diese Lücke schließt jetzt die Kampagne „Schritt für Schritt krisenfit“, die vom Bayerischen Verband für Sicherheit in der Wirtschaft (BVSW) ins Leben gerufen wurde. Mit der Unterstützung der Gesellschaft für Krisenvorsorge (GFKV) stellt der Verband Informationsmaterial bereit, mit denen die Betriebe ihre Vorsorge auf den neuesten Stand bringen können.

Wie der Name schon zeigt, fördert die Kampagne einen stufenweisen Ausbau der Krisenvorsorge in mehreren Etappen:

Grundlage für eine gute Vorbereitung ist die Evaluierung des Ist-Zustandes. Dafür müssen die organisatorischen und auch die finanziellen Folgen eines Blackouts für die einzelnen Teilbereiche des Unternehmens überprüft werden.

Technisch gilt es zu klären, ob die Anlagen und die IT mit den starken Frequenz- und Spannungsschwankungen sowie mit Laststößen umgehen kann, die ein Stromausfall mit sich bringt. Als die Energiewende vor einigen Jahren für Schlagzeilen sorgte, haben viele Unternehmen bereits in eine Notstromversorgung investiert. Ob diese den heutigen Ansprüchen genügt gehört regelmäßig überprüft. Auch zu alter Treibstoff kann für Probleme sorgen. Manche Dieselkraftstoffe sind selbst bei luftdichter Lagerung nur bis zu sechs Monate haltbar.

Neben der Bevorratung und der Klärung von Abhängigkeiten von Zuliefernden ist auch die Kommunikation ein zentraler Punkt bei der Krisenvorsorge. Weder Internet noch das Telekommunikationsnetz würden bei einem flächendeckenden Ereignis funktionieren. Gleiches gilt für den digitalen BOS-Funk, der häufig als Backup eingesetzt wird. Batteriebetriebene Radios sind eine Option, um zumindest über die externen Ereignisse informiert zu bleiben. Auch hier sind regelmäßige Überprüfungen der Funktionsfähigkeit notwendig.

Mitarbeitende unterstützen

Auch wenn innerhalb des Unternehmens alle Vorsorgemaßnahmen getroffen wurden, muss das Personal zur Arbeit kommen können, um den Betrieb aufrecht zu erhalten. Bei einem längeren, überregionalen Ereignis ist das eventuell nicht mehr gewährleistet, beispielsweise, wenn Schulen und Kitas geschlossen bleiben oder pflegebedürftige Angehörige nicht mehr über den Pflegedienst versorgt werden können. Arbeitergeber sollten deshalb ihre Mitarbeitenden auch für die private Notfallvorsorge sensibilisieren und bei Bedarf unterstützen.

Übersichtliche Checklisten zum Download

Für einen einfachen Start in die Krisenvorsorge finden sich auf der Website von „Schritt für Schritt krisenfit“ Checklisten für Unternehmen, ebenso wie für die Bevölkerung und kritische Infrastrukturen, wie Pflegeheime, Feuerwehren so wie für Gemeinden und Städte. Im Herbst 2022 ist wieder eine Präsenzveranstaltung zum Thema Krisenvorsorge für kritische Infrastrukturen geplant.

Weitere Infos auf

https://www.schritt-fuer-schritt-krisenfit.de

Informationsveranstaltung in der BVSW Geschäftsstelle am 21.07.2022

Ob Pandemie, Cyberangriffe oder Lieferengpässe – Krisen können jedes Unternehmen treffen. Mit den richtigen Strategien lässt sich die Resilienz stärken, um sicher durch aktuelle und zukünftige Krisen zu navigieren. Die Kampagne „Schritt für Schritt krisenfit“ des BVSW will Unternehmen für Risiken sensibilisieren und sie dabei unterstützen, die passenden Schutzkonzepte zu etablieren.

„Zukünftig ist mit mehreren, gleichzeitig auftretenden Krisen zu rechnen“, sagt Dr. Sandra Kreitner, Expertin für Krisenvorsorge. „Unternehmen müssen jetzt aktiv werden, um Risiken aufzudecken und ihre Strukturen entsprechend anzupassen.“

„Kleine und mittelständische Unternehmen treffen Krisensituationen oft besonders schwer,“ sagt Caroline Eder, Geschäftsführerin des Bayerischen Verbands für Sicherheit in der Wirtschaft (BVSW). „Mit unserem Programm wollen wir Unternehmen eine konkrete Hilfestellung bieten, um Resilienz aufzubauen.“

Resilienz im unternehmerischen Umfeld beschreibt die Fähigkeit, das Nutzungsversprechen einer Organisation trotz unvorhersehbarer Störungen aufrechtzuerhalten. Dafür brauchen Unternehmen eine anpassungsfähige und agile Struktur, um bei Eintreten einer Krise möglichst schnell wieder in eine stabile Situation zu kommen.

Der Verband möchte mit seiner Kampagne Unternehmen dabei helfen, die notwendige Resilienz für zukünftige Krisen herzustellen. Für diesen Zweck hat der Verband zusammen mit Unterstützern einen Fragenkatalog entwickelt, mit dem Unternehmen Risiken aufdecken können. Basierend auf diesem Überblick bietet der Fragenkatalog auch eine Anregung, welche Maßnahmen zu etablieren sind, um die Resilienz zu stärken.

Auftakt der Kampagne „Schritt für Schritt krisenfit“ war am 21. Juli 2022 in München.

Weitere Informationsveranstaltungen bietet der Verband ab Herbst an. Experten erklären, welche Auswirkungen Krisen wie beispielsweise ein Blackout, ein langanhaltender und überregionaler Stromausfall oder Cyberangriffe für Unternehmen haben können.

BVSW-Seminar „Erweiterte Notfallmedizin“ mit Carsten Dombrowski

Was tun bei einem medizinischen Notfall, wenn das nächste Krankenhaus außer Reichweit ist? Wie können Sanitäter eine Schussverletzung versorgen, wenn sie selbst unter Beschuss stehen? Fragen wie diese beantwortet das BVSW-Seminar „Erweiterte Notfallmedizin mit Praxistraining“ am 19. September 2022. Die Teilnehmer lernen die Grundätze der taktischen Medizin kennen und können ihr Wissen in praktischen Übungen festigen.

Das Seminar richtet sich an Sicherheitsfachkräfte, Personenschützer sowie alle, der sich für die Notfallversorgung außerhalb der üblichen medizinischen Rettungskette interessieren.

„Stehen nur äußerst begrenzte Ressourcen zur Verfügung, oder muss eine Erstversorgung in einer Gefahrenlage stattfinden, reicht keine klassische Erste-Hilfe-Ausbildung mehr“, sagt Seminarleiter Carsten Dombrowski. „Mit diesem Training wollen wir alle Teilnehmer in die Lage versetzen, medizinische Notfälle zu versorgen, wenn die von uns gewohnte medizinische Infrastruktur nicht zur Verfügung steht.“

„Medizin außerhalb der Komfortzone“ nennt Dombrowski solche Situationen, und er kennt sie nur zu gut: Seit über 25 Jahren beschäftigt sich der Dozent und Autor mit taktischer Notfallmedizin. In zahlreichen Auslandseinsätzen konnte er sein Wissen anwenden und ausbauen. Mitarbeiter von Polizei, Militär, Behörden, NGOs sowie Journalisten bereitete er auf den Umgang mit möglichen medizinischen Notfällen in schwierigen Umgebungen vor.

Eine richtige Einschätzung der Gefahrenlage ist dabei eine Grundvoraussetzung, um Verletzte versorgen zu können. Die Risikoanalyse wird in dem Kurs anhand des Zonenmodells erklärt, das einen Gefahrenbereich in mehrere Zonen mit unterschiedlichen Risikostufen unterteilt.

Darüber hinaus lernen die Teilnehmer die wichtigsten Krankheitsbilder und Verletzungsmuster kennen, die im Bereich der taktischen Medizin auftreten können. Der Kurs befasst sich dabei sowohl mit traumatischen Verletzungen, die durch Einwirkung von außen entstehen, als auch mit internistischen Notfällen, wie einem Schlaganfall oder einem Herzstillstand. Gerade die internistischen Notfälle werden laut Dombrowski immer wieder unterschätzt. „Bei der Ausbildung für die Sicherheitsbranche wird der internistische Patient oft ausgeblendet, obwohl er in Deutschland rund 70 Prozent aller Notfälle ausmacht.“ Der Kurs bietet so eine wertvolle Zusatzqualifikation für jeden Mitarbeiter in der Sicherheitsbranche.

Der Dozent erklärt unterschiedliche Handlungsoptionen, die sich an internationalen Standards orientieren. Letztlich lernen die Teilnehmer, wie sich mit einfachen Mitteln und Handgriffen Leben retten können.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Sanitätsmaterial der taktischen Medizin, das sich ganz wesentlich vom dem im üblichen Erste-Hilfe-Kästchen unterscheidet. Dombrowski erklärt den Einsatz von Schienen oder Abbindesystemen, den sogenannten Tourniquets. Die Teilnehmer haben auch hier die Möglichkeit, den Einsatz des Materials direkt zu üben.

Cyberattacken gehören zu den größten Risiken für Unternehmen, Betreiber kritischer Infrastrukturen und Einrichtungen der öffentlichen Hand. Der Bayerische Verband für Sicherheit in der Wirtschaft (BVSW) e.V. startet deshalb ab dem 14.9.2022 eine Informationskampagne für mehr IT-Sicherheit: Die Veranstaltungsreihe mit dem Titel „Cyberherbst“ möchte für die aktuellen Bedrohungen sensibilisieren, die wichtigsten Angriffsvektoren erläutern und mögliche Schutzmaßnahmen erläutern.

IT-Kriminelle nutzen alle modernen Methoden und Technologien für ihre Angriffe, so dass die Abwehrseite oft nicht mehr schnell genug nachziehen kann. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hebt regelmäßig die Warnstufe an. „Während der Corona-Pandemie hat sich die IT-Bedrohungslage deutlich zugespitzt und auch der Krieg in der Ukraine hat die Situation nochmals deutlich verschärft“, sagt Boris Bärmichl, Vorstand der Digitalsparte beim BVSW.

Neben Kriminellen sind es immer wieder auch staatliche Akteure, die Unternehmen, kritische Infrastrukturen und Einrichtungen der öffentlichen Hand angreifen. „Große Institutionen investieren mittlerweile viel Zeit und Geld, um ihre Abwehr auf dem neuesten Stand zu halten. Aber gerade kleine oder mittlere Unternehmen nehmen die Bedrohung oft nicht ernst genug, überschätzen ihre IT-Sicherheitsmaßnahmen oder halten sich für zu klein und unbedeutend, um in den Fokus von IT-Kriminellen zu geraten. Ein fataler Irrtum, wie sich immer wieder zeigt.“

Genau hier setzt die BVSW Veranstaltungsreihe unter dem Titel „Cyberherbst“ an: Der Verband möchte Entscheider kleiner und mittelständischer Unternehmen für die aktuellen Gefahren aus dem Cyberraum sensibilisieren und Wege aufzeigen, ihre IT-Sicherheit zu verbessern. Zu den Referenten gehören IT-Sicherheitsexperten, ebenso wie Mitarbeiter der Zentralen Anlaufstelle Cybercrime (ZAC) beim Bayerischen Landeskriminalamt (LKA).

Folgende Veranstaltungen stehen auf dem Programm:

Cybercrime Awareness: aktuelle Angriffsmethoden auf Unternehmen

Termin: 14.09.2022
Referenten: ZAC, LKA
Ort: Online-Veranstaltung

Fast täglich berichten die Medien von neuen Cyberattacken. Der Vortrag beleuchtet die häufigsten Schwachstellen der IT-Sicherheit sowie aktuelle Phänomene im Bereich Cybercrime. Anhand von anonymisierten Echt-Fällen wird das Vorgehen der Täter aufgezeigt.

Die Online-Veranstaltung bietet die Möglichkeit, sich auf den aktuellen Wissenstand zu bringen und sich mit den Experten des ZAC/LKA auszutauschen.

Fokusthema E-Mail-Sicherheit

Termin: 16.09.2022
Referenten: ZAC, LKA
Ort: Online-Veranstaltung

Die E-Mail zählt zu den häufigsten Einfallstoren, wenn Unternehmen von einem Cyberangriff betroffen sind. Der interaktive Vortrag bietet Teilnehmern die Gelegenheit, die „Basics“ zum Thema E-Mail-Sicherheit zu erlernen und Fälschungen zu erkennen.

Krisenplanspiel Cyberangriff

Termin: 4.10.2022
Referent: Oliver Schneider
Ort: Präsenzveranstaltung

Online-Erpressungen per Verschlüsselungssoftware verursachen weltweit wachsende Schäden. In diesem Workshop erlernen die Teilnehmer präventiv und reaktiv richtiges Handeln bei Cyberangriffen, um ihr Unternehmen souverän durch die Krise führen zu können. Anhand mehrerer Aufgaben wird das Zusammenwirken der verschiedenen Verantwortlichen erklärt und geübt. Von der Informationsbeschaffung in Darknet, über die Arbeit des Krisenstabs, die Entscheidungsfindung in der Krise bis hin zu möglichen Handlungsoptionen und der Verhandlungsführung deckt der Workshop alle wichtigen Aspekte im Falle einer Cybererpressung ab.

Human Firewall – Zielgruppe: Mitarbeiter

Termin: 20.10.2022
Referent: Carsten Hesse
Ort: Präsenzveranstaltung

Kriminelle nutzen häufig den Weg über die Mitarbeiter des Unternehmens, um ihre Angriffe vorzubereiten oder durchzuführen. Anhand von frei verfügbaren Informationen im Internet erstellen sie detaillierte Profile für ihre maßgeschneiderten Manipulationen. So gelingt es ihnen immer wieder, Überweisungen von hohen Geldsummen zu veranlassen, sensible Daten abzugreifen oder Systeme zu verschlüsseln, um Lösegeld zu erpressen. Der Vortrag erläutert die Wege der Informationsbeschaffung sowie die psychologischen Tricks der Angreifer und bietet konkrete Handlungsempfehlungen zur Abwehr von personalisierten Angriffen per E-Mail, Telefon und im persönlichen Kontakt.

Krisenstabsübung Cybercrime

Termin: 26.10.2022
Referenten: ZAC, LKA
Ort: Online-Veranstaltung

In dem interaktiven Fallbeispiel nehmen die Teilnehmer die Rolle des Geschäftsführers eines angegriffenen Unternehmens ein. Die Teilnehmer werden durch die Moderatoren der ZAC mit den verschiedensten Herausforderungen konfrontiert, die sich durch Cyberangriffe ergeben und müssen diese im Team meistern. Ziel der Übung ist es, ein gut funktionierendes Krisenmanagement aufzubauen, Handlungssicherheit bei einem Cyberangriff zu erlangen und auf Ad hoc Maßnahmen vorbereitet zu sein.

IT-Notfallplanung in 8 Schritten

IT-Notfallplanung in 8 Schritten
Termin: 15.11.2022 von 16.30-18.00
Referent: Boris Bärmichl
Ort: Online-Veranstaltung

Ein kompletter Ausfall der IT ist eine alltägliche Gefahr für jedes Unternehmen. Welche gesetzlichen Vorgaben regeln den Umgang mit massiven IT-Störungen und wie lässt sich die Unternehmens-IT zuverlässig und zeitgemäß absichern? Diese und weitere Fragen beantwortet der Vortrag „IT-Notfallplanung in 8 Schritten“.

Der Faktor Mensch in der Cybersecurity – Zielgruppe Leitungsebene

Termin 17.11.2022
Referent: Carsten Hesse
Ort: Präsenzveranstaltung

Durch die einfache Realisierbarkeit und hohe Erfolgschancen ist die Manipulation von Angestellten für Kriminelle dabei oft das Mittel der Wahl, um einen Angriff durchzuführen. Sie süren in sozialen Netzwerken gezielt jene Personen auf, die Zugang zu sensiblen Informationen haben oder zentrale Prozesse verantworten. Mittels detaillierter Profile werden dann Ansätze für eine maßgeschneiderte Beeinflussung ermittelt. Führungskräfte lernen in diesem Beitrag, wie sie ihre Mitarbeiter für die Bedrohungen sensibilisieren und welche Handlungsoptionen sich im Falle eines Angriffs bieten.

NTFs und kryptische Währungen

Termin: 24.11.2022 von 16.30-18.00
Referent: Boris Bärmichl
Ort: Online-Veranstaltung

Bei einer Ransomware-Attacke verschlüsseln die Angreifer Daten und machen sie damit unbrauchbar. Gegen die Zahlung eines Lösegelds (Englisch: Ransom) versprechen sie, einen Entschlüsselungscode zu liefern. Kryptowährungen sind dabei das favorisierte Zahlungsmittel der Erpresser, um an ihr Geld zu kommen. Wer sich in Folge einer Ransomware-Attacke jedoch das erste Mal mit Kryptowährungen befassen muss, kommt schnell in Zeitnot. Das Seminar gibt einen Überblick über die wichtigsten Kryptowährungen und NFTs sowie ihre Handelsplattformen und erklärt die größten Gefahren und wichtigsten Fallstricke im Zusammenhang mit kryptischen Währungen.

29. – 30. Juni 2022 Halle 3 Stand F11

Der Bayerische Verband für Sicherheit in der Wirtschaft (BVSW) e.V. und der Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW), vertreten durch die Landesgruppe Bayern sind dieses Jahr mit einem gemeinsamen Messestand auf der SicherheitsExpo vertreten. Besuchern bietet sich damit eine zentrale Anlaufstelle, um Informationen über beide Sicherheitsverbände zu erhalten. Darüber hinaus steht der Gemeinschaftsstand allen Messebesuchern für ihre geschäftlichen Besprechungen offen.

„Die beiden Sicherheitsverbände haben es sich zur Aufgabe gemacht, die unterschiedlichen Akteure der Branche miteinander zu vernetzen“, sagt BVSW Geschäftsführerin Caroline Eder. „Deshalb ist es für uns eine besondere Freude, auf der diesjährigen Sicherheitsexpo wieder unsere traditionelle Caféteria eröffnen zu können. Allen Besuchern bieten wir damit einen Ort, an dem sie sich treffen und austauschen können. Gleichzeitig informieren wir über die umfangreichen Leistungsspektren von BVSW und BDSW.“

Dazu gehört das umfangreiche Aus- und Weiterbildungsprogramm des BVSW: Neben grundlegenden Qualifizierungen für Tätigkeiten in der Sicherheitsbranche bietet der Verband zahlreiche Kurse und Seminare, die auf aktuelle Sicherheitsherausforderungen eingehen. Vor dem Hintergrund der zunehmend komplexen Gefährdungslage für Unternehmen wurde beispielsweise der Zertifikatskurs „Business Continuity Resilience Manager“ in das Programm aufgenommen. Teilnehmer erlernen hier, wie sie drohende Risiken für Unternehmen erkennen und geeignete Maßnahmen ergreifen können, um eine Unterbrechung des Betriebs zu verhindern.

Rund um das Thema IT-Sicherheit hat der BVSW für dieses Jahr auch ein spannendes Programm zusammengestellt. Die Kurse befassen sich unter anderem mit Phishing-Mails, dem Faktor Mensch bei Cyberattacken, rechtskonforme Social Media-Aktivitäten und Kryptowährungen.

Neben dem Aus- und Weiterbildungsprogramm bietet der BVSW auch eine breite Palette an Veranstaltungen rund um das Thema Sicherheit: Unter dem Titel „Tech for Future“ ist beispielsweise am 22. September ein Drohnen-Tag geplant. In Kooperation mit der ESG Elektroniksystem und -Logistik GmbH werden hier die Möglichkeiten der Drohnentechnologie für den Einsatz in der Sicherheitsbranche beleuchtet.

Der BDSW BUNDESVERBAND DER SICHERHEITSWIRTSCHAFT vertritt, als Wirtschafts- und Arbeitgeberverband, die Interessen der Sicherheitswirtschaft gegenüber Politik und Behörden sowie Wissenschaft und Wirtschaft. Als Spitzenverband legt er mit den zuständigen Gewerkschaften die Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten im Sicherheitsdienstleistungswerbe in über 70 Tarifverträgen fest. Die Mitglieder des BDSW leisten mit ihren rund 150.000 Mitarbeitern einen unverzichtbaren Beitrag für die Innere Sicherheit Deutschlands.

Der BDSW vertritt über 1.000 Mitgliedsunternehmen aus allen Bereichen der Sicherheitswirtschaft. Im Schwerpunkt liegen ihre Kerngeschäfte und -kompetenzen im Bereich der Erbringung von Sicherheitsdienstleistungen, wie z. B. hochwertigen Dienstleistungen beim qualifizierten Werk- und Objektschutz, bei Werkfeuerwehren, zum Schutz von militärischen Liegenschaften, von Asylbewerber- und Flüchtlingseinrichtungen, kerntechnischen Anlagen, Luftsicherheitsdienstleistungen an Flughäfen oder Geld- und Wertdiensten. Zunehmend wichtiger werden Ordnungs- und Sicherheitsaufgaben zum Schutz von Veranstaltungen und in der kommunalen Sicherheit und Ordnung, aber auch in den Segmenten Sicherheitstechnik und der Sicherheitsberatung.

Der BDSW beteiligt seine Mitglieder aktiv im Rahmen der Tarifpolitik und beim Abschluss von Tarifverträgen. Die Mitglieder erhalten umfangreiche Rechtsberatungsangebote an allen unternehmensbezogenen Angelegenheiten, insbesondere zum Arbeits- und Tarifrecht. Zudem werden sie über die aktuelle Rechtsprechung, alle relevanten gesetzlichen Bestimmungen, Anordnungen oder Neuregelungen in Workshops, Seminaren u. ä. unterrichtet und erhalten zu allen Angelegenheiten des Gewerbes Betreuungen durch fachliche Weiterbildung, Schulungen und Seminare.

In der Sicherheitswirtschaft werden zurzeit mehr als 4.000 Auszubildende im 2002 geschaffenen Ausbildungsberuf Fachkraft für Schutz und Sicherheit und im seit 2008 angebotenen Beruf Servicekraft für Schutz und Sicherheit ausgebildet.

BVSW-Mitglieder erhalten ein Gratis-Ticket für die Sicherheitsexpo. Den dafür benötigten Code finden sie auf der BVSW-Website unter: www.bvsw.de

Auch die Mitglieder der BDSW-Landesgruppe Bayern erhalten Gratis-Tickets für die Sicherheitsexpo. Hierzu können Sie sich an die Bundesgeschäftsstellen wenden unter staubach@bdsw.de.

Messestand BVSW und BDSW:

Halle 3 F11

Veranstaltungsort:

MOC Veranstaltungscenter München

Lilienthalallee 40

80939 München

VfS und BVSW laden am 7. und 8. Juli 2022 ein zum Seminar Krisenmanagement

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 7. und 8. Juli 2022 findet in München das Seminar Krisenmanagement statt, das der BVSW e.V. zusammen mit dem Verband für Sicherheitstechnik (VfS)  e.V. durchführt und zu dem wir Sie herzlich einladen möchten.

Erst im 16. Jahrhundert entdeckte ein Seemann einen schwarzen Schwan – ein Tier, von dem die ganze Welt dachte, dass es nicht existieren würde. Seitdem ist dieses Tier ein Symbol dafür, dass Undenkbares doch möglich ist.Krisenmanagement ist für viele Organisationen noch ein dichter Nebel an Fragen, Meinungen und verschiedenen Ansätzen. Es gibt keine abschließende Norm, wenige rechtliche Vorgaben o.ä., welche vorschreiben, wie man dem Thema Krise begegnet.
Der Workshop hilft Ihnen dabei, sich ein klares Bild zum Thema Krisenmanagement zu verschaffen und zeigt Ihnen neben den Minimalanforderungen auch die weiteren Möglichkeiten des Krisenmanagements auf. In fünf spannenden Themenblöcken vermitteln wir Grundlagenwissen und gestalten die Theorie mit Ihnen. Durch verschiedene Übungen erarbeiten wir die Themen gemeinsam und stellen Ihnen danach noch die aus unseren Erfahrungen gewachsenen Möglichkeiten vor. In unserem Grundlagenworkshop vermitteln wir Ihnen, wie Sie die richtigen Personen für Ihren Krisenstab finden, wie Ihr Krisenstabsraum aussehen sollte und welche technischen Hilfsmittel nicht fehlen dürfen. Weiterhin soll eine sinnvolle Dokumentationsstruktur entwickelt werden, dazu werden Leitlinien, Handbücher und Checklisten vorgestellt. Außerdem erfahren Sie über die Möglichkeiten der Schulung ihres Stabes. 

Bei all diesen Themen darf der Praxisbezug nicht fehlen. Dieser Workshop richtet sich an Verantwortliche und Interessierte für das Thema Krisenmanagement aus dem privaten und öffentlichen Bereich. Beispielsweise Sicherheitsbeauftragte, -manager, Unternehmens- und Sicherheitsberater, Koordinatoren und Projektverantwortliche.

Nach der Teilnahme am Workshop haben Sie Kenntnis darüber, welche Grundlagen Sie für ein Krisenmanagement benötigen und können Ihr neues Wissen im Unternehmen anwenden. Sie wissen dann, wen und was Sie benötigen, um ein Krisenmanagement erfolgreich zu etablieren. Außerdem konnten Sie sich mit verschiedenen Krisen auseinandersetzen und haben schon ein Gespür für Krisensituationen entwickelt.

Das Seminar findet in der Räumen des BVSW statt:
Bayerischer Verband für Sicherheit in der Wirtschaft e.V.Albrechtstraße 1480636 München

Mit den besten Grüßen

Ihr Team 
Verband für Sicherheitstechnik e.V. 
und
Bayerischen Verband für Sicherheit in der Wirtschaft e.V.

Anmeldung