Informationsveranstaltung in der BVSW Geschäftsstelle am 21.07.2022

Ob Pandemie, Cyberangriffe oder Lieferengpässe – Krisen können jedes Unternehmen treffen. Mit den richtigen Strategien lässt sich die Resilienz stärken, um sicher durch aktuelle und zukünftige Krisen zu navigieren. Die Kampagne „Schritt für Schritt krisenfit“ des BVSW will Unternehmen für Risiken sensibilisieren und sie dabei unterstützen, die passenden Schutzkonzepte zu etablieren.

„Zukünftig ist mit mehreren, gleichzeitig auftretenden Krisen zu rechnen“, sagt Dr. Sandra Kreitner, Expertin für Krisenvorsorge. „Unternehmen müssen jetzt aktiv werden, um Risiken aufzudecken und ihre Strukturen entsprechend anzupassen.“

„Kleine und mittelständische Unternehmen treffen Krisensituationen oft besonders schwer,“ sagt Caroline Eder, Geschäftsführerin des Bayerischen Verbands für Sicherheit in der Wirtschaft (BVSW). „Mit unserem Programm wollen wir Unternehmen eine konkrete Hilfestellung bieten, um Resilienz aufzubauen.“

Resilienz im unternehmerischen Umfeld beschreibt die Fähigkeit, das Nutzungsversprechen einer Organisation trotz unvorhersehbarer Störungen aufrechtzuerhalten. Dafür brauchen Unternehmen eine anpassungsfähige und agile Struktur, um bei Eintreten einer Krise möglichst schnell wieder in eine stabile Situation zu kommen.

Der Verband möchte mit seiner Kampagne Unternehmen dabei helfen, die notwendige Resilienz für zukünftige Krisen herzustellen. Für diesen Zweck hat der Verband zusammen mit Unterstützern einen Fragenkatalog entwickelt, mit dem Unternehmen Risiken aufdecken können. Basierend auf diesem Überblick bietet der Fragenkatalog auch eine Anregung, welche Maßnahmen zu etablieren sind, um die Resilienz zu stärken.

Auftakt der Kampagne „Schritt für Schritt krisenfit“ war am 21. Juli 2022 in München.

Weitere Informationsveranstaltungen bietet der Verband ab Herbst an. Experten erklären, welche Auswirkungen Krisen wie beispielsweise ein Blackout, ein langanhaltender und überregionaler Stromausfall oder Cyberangriffe für Unternehmen haben können.

BVSW-Seminar „Erweiterte Notfallmedizin“ mit Carsten Dombrowski

Was tun bei einem medizinischen Notfall, wenn das nächste Krankenhaus außer Reichweit ist? Wie können Sanitäter eine Schussverletzung versorgen, wenn sie selbst unter Beschuss stehen? Fragen wie diese beantwortet das BVSW-Seminar „Erweiterte Notfallmedizin mit Praxistraining“ am 19. September 2022. Die Teilnehmer lernen die Grundätze der taktischen Medizin kennen und können ihr Wissen in praktischen Übungen festigen.

Das Seminar richtet sich an Sicherheitsfachkräfte, Personenschützer sowie alle, der sich für die Notfallversorgung außerhalb der üblichen medizinischen Rettungskette interessieren.

„Stehen nur äußerst begrenzte Ressourcen zur Verfügung, oder muss eine Erstversorgung in einer Gefahrenlage stattfinden, reicht keine klassische Erste-Hilfe-Ausbildung mehr“, sagt Seminarleiter Carsten Dombrowski. „Mit diesem Training wollen wir alle Teilnehmer in die Lage versetzen, medizinische Notfälle zu versorgen, wenn die von uns gewohnte medizinische Infrastruktur nicht zur Verfügung steht.“

„Medizin außerhalb der Komfortzone“ nennt Dombrowski solche Situationen, und er kennt sie nur zu gut: Seit über 25 Jahren beschäftigt sich der Dozent und Autor mit taktischer Notfallmedizin. In zahlreichen Auslandseinsätzen konnte er sein Wissen anwenden und ausbauen. Mitarbeiter von Polizei, Militär, Behörden, NGOs sowie Journalisten bereitete er auf den Umgang mit möglichen medizinischen Notfällen in schwierigen Umgebungen vor.

Eine richtige Einschätzung der Gefahrenlage ist dabei eine Grundvoraussetzung, um Verletzte versorgen zu können. Die Risikoanalyse wird in dem Kurs anhand des Zonenmodells erklärt, das einen Gefahrenbereich in mehrere Zonen mit unterschiedlichen Risikostufen unterteilt.

Darüber hinaus lernen die Teilnehmer die wichtigsten Krankheitsbilder und Verletzungsmuster kennen, die im Bereich der taktischen Medizin auftreten können. Der Kurs befasst sich dabei sowohl mit traumatischen Verletzungen, die durch Einwirkung von außen entstehen, als auch mit internistischen Notfällen, wie einem Schlaganfall oder einem Herzstillstand. Gerade die internistischen Notfälle werden laut Dombrowski immer wieder unterschätzt. „Bei der Ausbildung für die Sicherheitsbranche wird der internistische Patient oft ausgeblendet, obwohl er in Deutschland rund 70 Prozent aller Notfälle ausmacht.“ Der Kurs bietet so eine wertvolle Zusatzqualifikation für jeden Mitarbeiter in der Sicherheitsbranche.

Der Dozent erklärt unterschiedliche Handlungsoptionen, die sich an internationalen Standards orientieren. Letztlich lernen die Teilnehmer, wie sich mit einfachen Mitteln und Handgriffen Leben retten können.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Sanitätsmaterial der taktischen Medizin, das sich ganz wesentlich vom dem im üblichen Erste-Hilfe-Kästchen unterscheidet. Dombrowski erklärt den Einsatz von Schienen oder Abbindesystemen, den sogenannten Tourniquets. Die Teilnehmer haben auch hier die Möglichkeit, den Einsatz des Materials direkt zu üben.

Cyberattacken gehören zu den größten Risiken für Unternehmen, Betreiber kritischer Infrastrukturen und Einrichtungen der öffentlichen Hand. Der Bayerische Verband für Sicherheit in der Wirtschaft (BVSW) e.V. startet deshalb ab dem 14.9.2022 eine Informationskampagne für mehr IT-Sicherheit: Die Veranstaltungsreihe mit dem Titel „Cyberherbst“ möchte für die aktuellen Bedrohungen sensibilisieren, die wichtigsten Angriffsvektoren erläutern und mögliche Schutzmaßnahmen erläutern.

IT-Kriminelle nutzen alle modernen Methoden und Technologien für ihre Angriffe, so dass die Abwehrseite oft nicht mehr schnell genug nachziehen kann. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hebt regelmäßig die Warnstufe an. „Während der Corona-Pandemie hat sich die IT-Bedrohungslage deutlich zugespitzt und auch der Krieg in der Ukraine hat die Situation nochmals deutlich verschärft“, sagt Boris Bärmichl, Vorstand der Digitalsparte beim BVSW.

Neben Kriminellen sind es immer wieder auch staatliche Akteure, die Unternehmen, kritische Infrastrukturen und Einrichtungen der öffentlichen Hand angreifen. „Große Institutionen investieren mittlerweile viel Zeit und Geld, um ihre Abwehr auf dem neuesten Stand zu halten. Aber gerade kleine oder mittlere Unternehmen nehmen die Bedrohung oft nicht ernst genug, überschätzen ihre IT-Sicherheitsmaßnahmen oder halten sich für zu klein und unbedeutend, um in den Fokus von IT-Kriminellen zu geraten. Ein fataler Irrtum, wie sich immer wieder zeigt.“

Genau hier setzt die BVSW Veranstaltungsreihe unter dem Titel „Cyberherbst“ an: Der Verband möchte Entscheider kleiner und mittelständischer Unternehmen für die aktuellen Gefahren aus dem Cyberraum sensibilisieren und Wege aufzeigen, ihre IT-Sicherheit zu verbessern. Zu den Referenten gehören IT-Sicherheitsexperten, ebenso wie Mitarbeiter der Zentralen Anlaufstelle Cybercrime (ZAC) beim Bayerischen Landeskriminalamt (LKA).

Folgende Veranstaltungen stehen auf dem Programm:

Cybercrime Awareness: aktuelle Angriffsmethoden auf Unternehmen

Termin: 14.09.2022
Referenten: ZAC, LKA
Ort: Online-Veranstaltung

Fast täglich berichten die Medien von neuen Cyberattacken. Der Vortrag beleuchtet die häufigsten Schwachstellen der IT-Sicherheit sowie aktuelle Phänomene im Bereich Cybercrime. Anhand von anonymisierten Echt-Fällen wird das Vorgehen der Täter aufgezeigt.

Die Online-Veranstaltung bietet die Möglichkeit, sich auf den aktuellen Wissenstand zu bringen und sich mit den Experten des ZAC/LKA auszutauschen.

Fokusthema E-Mail-Sicherheit

Termin: 16.09.2022
Referenten: ZAC, LKA
Ort: Online-Veranstaltung

Die E-Mail zählt zu den häufigsten Einfallstoren, wenn Unternehmen von einem Cyberangriff betroffen sind. Der interaktive Vortrag bietet Teilnehmern die Gelegenheit, die „Basics“ zum Thema E-Mail-Sicherheit zu erlernen und Fälschungen zu erkennen.

Krisenplanspiel Cyberangriff

Termin: 4.10.2022
Referent: Oliver Schneider
Ort: Präsenzveranstaltung

Online-Erpressungen per Verschlüsselungssoftware verursachen weltweit wachsende Schäden. In diesem Workshop erlernen die Teilnehmer präventiv und reaktiv richtiges Handeln bei Cyberangriffen, um ihr Unternehmen souverän durch die Krise führen zu können. Anhand mehrerer Aufgaben wird das Zusammenwirken der verschiedenen Verantwortlichen erklärt und geübt. Von der Informationsbeschaffung in Darknet, über die Arbeit des Krisenstabs, die Entscheidungsfindung in der Krise bis hin zu möglichen Handlungsoptionen und der Verhandlungsführung deckt der Workshop alle wichtigen Aspekte im Falle einer Cybererpressung ab.

Human Firewall – Zielgruppe: Mitarbeiter

Termin: 20.10.2022
Referent: Carsten Hesse
Ort: Präsenzveranstaltung

Kriminelle nutzen häufig den Weg über die Mitarbeiter des Unternehmens, um ihre Angriffe vorzubereiten oder durchzuführen. Anhand von frei verfügbaren Informationen im Internet erstellen sie detaillierte Profile für ihre maßgeschneiderten Manipulationen. So gelingt es ihnen immer wieder, Überweisungen von hohen Geldsummen zu veranlassen, sensible Daten abzugreifen oder Systeme zu verschlüsseln, um Lösegeld zu erpressen. Der Vortrag erläutert die Wege der Informationsbeschaffung sowie die psychologischen Tricks der Angreifer und bietet konkrete Handlungsempfehlungen zur Abwehr von personalisierten Angriffen per E-Mail, Telefon und im persönlichen Kontakt.

Krisenstabsübung Cybercrime

Termin: 26.10.2022
Referenten: ZAC, LKA
Ort: Online-Veranstaltung

In dem interaktiven Fallbeispiel nehmen die Teilnehmer die Rolle des Geschäftsführers eines angegriffenen Unternehmens ein. Die Teilnehmer werden durch die Moderatoren der ZAC mit den verschiedensten Herausforderungen konfrontiert, die sich durch Cyberangriffe ergeben und müssen diese im Team meistern. Ziel der Übung ist es, ein gut funktionierendes Krisenmanagement aufzubauen, Handlungssicherheit bei einem Cyberangriff zu erlangen und auf Ad hoc Maßnahmen vorbereitet zu sein.

IT-Notfallplanung in 8 Schritten

IT-Notfallplanung in 8 Schritten
Termin: 15.11.2022 von 16.30-18.00
Referent: Boris Bärmichl
Ort: Online-Veranstaltung

Ein kompletter Ausfall der IT ist eine alltägliche Gefahr für jedes Unternehmen. Welche gesetzlichen Vorgaben regeln den Umgang mit massiven IT-Störungen und wie lässt sich die Unternehmens-IT zuverlässig und zeitgemäß absichern? Diese und weitere Fragen beantwortet der Vortrag „IT-Notfallplanung in 8 Schritten“.

Der Faktor Mensch in der Cybersecurity – Zielgruppe Leitungsebene

Termin 17.11.2022
Referent: Carsten Hesse
Ort: Präsenzveranstaltung

Durch die einfache Realisierbarkeit und hohe Erfolgschancen ist die Manipulation von Angestellten für Kriminelle dabei oft das Mittel der Wahl, um einen Angriff durchzuführen. Sie süren in sozialen Netzwerken gezielt jene Personen auf, die Zugang zu sensiblen Informationen haben oder zentrale Prozesse verantworten. Mittels detaillierter Profile werden dann Ansätze für eine maßgeschneiderte Beeinflussung ermittelt. Führungskräfte lernen in diesem Beitrag, wie sie ihre Mitarbeiter für die Bedrohungen sensibilisieren und welche Handlungsoptionen sich im Falle eines Angriffs bieten.

NTFs und kryptische Währungen

Termin: 24.11.2022 von 16.30-18.00
Referent: Boris Bärmichl
Ort: Online-Veranstaltung

Bei einer Ransomware-Attacke verschlüsseln die Angreifer Daten und machen sie damit unbrauchbar. Gegen die Zahlung eines Lösegelds (Englisch: Ransom) versprechen sie, einen Entschlüsselungscode zu liefern. Kryptowährungen sind dabei das favorisierte Zahlungsmittel der Erpresser, um an ihr Geld zu kommen. Wer sich in Folge einer Ransomware-Attacke jedoch das erste Mal mit Kryptowährungen befassen muss, kommt schnell in Zeitnot. Das Seminar gibt einen Überblick über die wichtigsten Kryptowährungen und NFTs sowie ihre Handelsplattformen und erklärt die größten Gefahren und wichtigsten Fallstricke im Zusammenhang mit kryptischen Währungen.

29. – 30. Juni 2022 Halle 3 Stand F11

Der Bayerische Verband für Sicherheit in der Wirtschaft (BVSW) e.V. und der Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW), vertreten durch die Landesgruppe Bayern sind dieses Jahr mit einem gemeinsamen Messestand auf der SicherheitsExpo vertreten. Besuchern bietet sich damit eine zentrale Anlaufstelle, um Informationen über beide Sicherheitsverbände zu erhalten. Darüber hinaus steht der Gemeinschaftsstand allen Messebesuchern für ihre geschäftlichen Besprechungen offen.

„Die beiden Sicherheitsverbände haben es sich zur Aufgabe gemacht, die unterschiedlichen Akteure der Branche miteinander zu vernetzen“, sagt BVSW Geschäftsführerin Caroline Eder. „Deshalb ist es für uns eine besondere Freude, auf der diesjährigen Sicherheitsexpo wieder unsere traditionelle Caféteria eröffnen zu können. Allen Besuchern bieten wir damit einen Ort, an dem sie sich treffen und austauschen können. Gleichzeitig informieren wir über die umfangreichen Leistungsspektren von BVSW und BDSW.“

Dazu gehört das umfangreiche Aus- und Weiterbildungsprogramm des BVSW: Neben grundlegenden Qualifizierungen für Tätigkeiten in der Sicherheitsbranche bietet der Verband zahlreiche Kurse und Seminare, die auf aktuelle Sicherheitsherausforderungen eingehen. Vor dem Hintergrund der zunehmend komplexen Gefährdungslage für Unternehmen wurde beispielsweise der Zertifikatskurs „Business Continuity Resilience Manager“ in das Programm aufgenommen. Teilnehmer erlernen hier, wie sie drohende Risiken für Unternehmen erkennen und geeignete Maßnahmen ergreifen können, um eine Unterbrechung des Betriebs zu verhindern.

Rund um das Thema IT-Sicherheit hat der BVSW für dieses Jahr auch ein spannendes Programm zusammengestellt. Die Kurse befassen sich unter anderem mit Phishing-Mails, dem Faktor Mensch bei Cyberattacken, rechtskonforme Social Media-Aktivitäten und Kryptowährungen.

Neben dem Aus- und Weiterbildungsprogramm bietet der BVSW auch eine breite Palette an Veranstaltungen rund um das Thema Sicherheit: Unter dem Titel „Tech for Future“ ist beispielsweise am 22. September ein Drohnen-Tag geplant. In Kooperation mit der ESG Elektroniksystem und -Logistik GmbH werden hier die Möglichkeiten der Drohnentechnologie für den Einsatz in der Sicherheitsbranche beleuchtet.

Der BDSW BUNDESVERBAND DER SICHERHEITSWIRTSCHAFT vertritt, als Wirtschafts- und Arbeitgeberverband, die Interessen der Sicherheitswirtschaft gegenüber Politik und Behörden sowie Wissenschaft und Wirtschaft. Als Spitzenverband legt er mit den zuständigen Gewerkschaften die Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten im Sicherheitsdienstleistungswerbe in über 70 Tarifverträgen fest. Die Mitglieder des BDSW leisten mit ihren rund 150.000 Mitarbeitern einen unverzichtbaren Beitrag für die Innere Sicherheit Deutschlands.

Der BDSW vertritt über 1.000 Mitgliedsunternehmen aus allen Bereichen der Sicherheitswirtschaft. Im Schwerpunkt liegen ihre Kerngeschäfte und -kompetenzen im Bereich der Erbringung von Sicherheitsdienstleistungen, wie z. B. hochwertigen Dienstleistungen beim qualifizierten Werk- und Objektschutz, bei Werkfeuerwehren, zum Schutz von militärischen Liegenschaften, von Asylbewerber- und Flüchtlingseinrichtungen, kerntechnischen Anlagen, Luftsicherheitsdienstleistungen an Flughäfen oder Geld- und Wertdiensten. Zunehmend wichtiger werden Ordnungs- und Sicherheitsaufgaben zum Schutz von Veranstaltungen und in der kommunalen Sicherheit und Ordnung, aber auch in den Segmenten Sicherheitstechnik und der Sicherheitsberatung.

Der BDSW beteiligt seine Mitglieder aktiv im Rahmen der Tarifpolitik und beim Abschluss von Tarifverträgen. Die Mitglieder erhalten umfangreiche Rechtsberatungsangebote an allen unternehmensbezogenen Angelegenheiten, insbesondere zum Arbeits- und Tarifrecht. Zudem werden sie über die aktuelle Rechtsprechung, alle relevanten gesetzlichen Bestimmungen, Anordnungen oder Neuregelungen in Workshops, Seminaren u. ä. unterrichtet und erhalten zu allen Angelegenheiten des Gewerbes Betreuungen durch fachliche Weiterbildung, Schulungen und Seminare.

In der Sicherheitswirtschaft werden zurzeit mehr als 4.000 Auszubildende im 2002 geschaffenen Ausbildungsberuf Fachkraft für Schutz und Sicherheit und im seit 2008 angebotenen Beruf Servicekraft für Schutz und Sicherheit ausgebildet.

BVSW-Mitglieder erhalten ein Gratis-Ticket für die Sicherheitsexpo. Den dafür benötigten Code finden sie auf der BVSW-Website unter: www.bvsw.de

Auch die Mitglieder der BDSW-Landesgruppe Bayern erhalten Gratis-Tickets für die Sicherheitsexpo. Hierzu können Sie sich an die Bundesgeschäftsstellen wenden unter staubach@bdsw.de.

Messestand BVSW und BDSW:

Halle 3 F11

Veranstaltungsort:

MOC Veranstaltungscenter München

Lilienthalallee 40

80939 München

VfS und BVSW laden am 7. und 8. Juli 2022 ein zum Seminar Krisenmanagement

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 7. und 8. Juli 2022 findet in München das Seminar Krisenmanagement statt, das der BVSW e.V. zusammen mit dem Verband für Sicherheitstechnik (VfS)  e.V. durchführt und zu dem wir Sie herzlich einladen möchten.

Erst im 16. Jahrhundert entdeckte ein Seemann einen schwarzen Schwan – ein Tier, von dem die ganze Welt dachte, dass es nicht existieren würde. Seitdem ist dieses Tier ein Symbol dafür, dass Undenkbares doch möglich ist.Krisenmanagement ist für viele Organisationen noch ein dichter Nebel an Fragen, Meinungen und verschiedenen Ansätzen. Es gibt keine abschließende Norm, wenige rechtliche Vorgaben o.ä., welche vorschreiben, wie man dem Thema Krise begegnet.
Der Workshop hilft Ihnen dabei, sich ein klares Bild zum Thema Krisenmanagement zu verschaffen und zeigt Ihnen neben den Minimalanforderungen auch die weiteren Möglichkeiten des Krisenmanagements auf. In fünf spannenden Themenblöcken vermitteln wir Grundlagenwissen und gestalten die Theorie mit Ihnen. Durch verschiedene Übungen erarbeiten wir die Themen gemeinsam und stellen Ihnen danach noch die aus unseren Erfahrungen gewachsenen Möglichkeiten vor. In unserem Grundlagenworkshop vermitteln wir Ihnen, wie Sie die richtigen Personen für Ihren Krisenstab finden, wie Ihr Krisenstabsraum aussehen sollte und welche technischen Hilfsmittel nicht fehlen dürfen. Weiterhin soll eine sinnvolle Dokumentationsstruktur entwickelt werden, dazu werden Leitlinien, Handbücher und Checklisten vorgestellt. Außerdem erfahren Sie über die Möglichkeiten der Schulung ihres Stabes. 

Bei all diesen Themen darf der Praxisbezug nicht fehlen. Dieser Workshop richtet sich an Verantwortliche und Interessierte für das Thema Krisenmanagement aus dem privaten und öffentlichen Bereich. Beispielsweise Sicherheitsbeauftragte, -manager, Unternehmens- und Sicherheitsberater, Koordinatoren und Projektverantwortliche.

Nach der Teilnahme am Workshop haben Sie Kenntnis darüber, welche Grundlagen Sie für ein Krisenmanagement benötigen und können Ihr neues Wissen im Unternehmen anwenden. Sie wissen dann, wen und was Sie benötigen, um ein Krisenmanagement erfolgreich zu etablieren. Außerdem konnten Sie sich mit verschiedenen Krisen auseinandersetzen und haben schon ein Gespür für Krisensituationen entwickelt.

Das Seminar findet in der Räumen des BVSW statt:
Bayerischer Verband für Sicherheit in der Wirtschaft e.V.Albrechtstraße 1480636 München

Mit den besten Grüßen

Ihr Team 
Verband für Sicherheitstechnik e.V. 
und
Bayerischen Verband für Sicherheit in der Wirtschaft e.V.

Anmeldung

Es beginnt die Hochsaison für den Einsatz von Sicherheitspersonal. Nach der Corona bedingten Zwangspause finden im Sommer und Herbst wieder Veranstaltungen aller Art statt. Qualifiziertes Personal wird jetzt dringend benötigt.

Sind Sie Sicherheitsdienstleister und suchen qualifiziertes Fachpersonal ODER haben Sie bereits geeignete Mitarbeiter gefunden und suchen zeitnah die Möglichkeit diese mit der Unterrichtung oder der Sachkunde nach § 34a GewO zu qualifizieren?
Der BVSW bietet hierfür Lösungen an.

Über unsere TÜV-zertifizierten Förderprogramme nach AZAV bilden wir Quereinsteiger zu Sicherheitsmitarbeitern aus. Wir haben laufend Absolventen, die auf der Suche nach einem Job im Sicherheitsgewerbe sind. Mitgliedern des BVSW bieten wir an, sich bei uns zu melden wenn Sie Bedarf an Sicherheitspersonal haben. Wir vermitteln gerne – selbstverständlich provisionsfrei.

Sicherheitsdienstleister, die für die Erfüllung ihrer Aufträge schnellstmöglich Mitarbeiter qualifizieren möchten, aber leider zeitnah keine freien Plätze für die IHK Unterrichtung nach §34a GewO oder für den Vorbereitungslehrgang zur IHK Sachkundeprüfung nach §34a GewO finden, bieten wir die Möglichkeit, über den BVSW zu schulen. Wir sind zeitlich flexibel, finden für jeden die richtige Lösung und wir haben die Kompetenzen im Verband vereint. Die Bestehensquote der BVSW- Absolventen bei der Sachkundeprüfung liegt bei 85%.

Für Anfragen steht Ihnen unser BVSW-Team der Geschäftsstelle in München jederzeit gerne zur Verfügung. Rufen Sie uns an: 089/357 483-0

Workshop Veranstaltungsschutz advanced – professionelle Veranstaltungsleitung mit Praxisteil

O´zapf wird! Nach 2 Jahren Corona bedingter Zwangspause wird in München wieder das weltgrößte Volksfest veranstaltet. 
Gleichzeitig sind im April viele Coranabeschränkungen weggefallen. Endlich können Open-Air-Konzerte, Frühlings- und  Sommerfeste, Dult,  Sportveranstaltungen aller Art, Volksfeste und Theateraufführungen wieder stattfinden. 
 
Veranstalter sind in der Pflicht, die Sicherheit Ihrer Besucher und Gäste sowie der Beschäftigten zu gewährleisten. Dieser gesetzlichen Verpflichtung kommt immer mehr Bedeutung zu. Das lassen auch die neuen Fassungen der Musterversammlungsstättenverordnung (MVStättVO) und der Versammlungsstättenverordnungen (VStättVO) der Länder (z. B. SBauVO NRW) erkennen. Die Regelungen erfordern mehr Eigenverantwortung von Betreibern, Veranstaltern und aufsichtsführendem Personal
 
Der BVSW arbeitet eng mit Experten aus dem Veranstaltungsschutz zusammen und bietet einen 3-Tages-Workshop von 18.-20. Mai 2022 zum Thema an. 
 
Im Workshop lernen Sie die Aufgaben und Pflichten von Veranstaltungsleitern aus gesetzlicher Sicht kennen. Sie erarbeiten neue Strategien und überdenken eingefahrene Wege und Herangehensweisen. So erhalten Sie einen neuen Blick auf die Sicherheit Ihrer Veranstaltung, auf Ihre berufliche Sicherheit und die Sicherheit Ihrer Besucher und aller Beteiligten. Die Geschehnisse der letzten Jahre zeigen uns: Bei Veranstaltungen aller Art muss die Sicherheit der Gäste und Beschäftigten höchste Priorität haben.
Zur Anmeldung

Geballte Kompetenzen für mehr Sicherheit – Der Bayerische Verband für Sicherheit in der Wirtschaft (BVSW) e.V. und der Bundesverband für den Schutz Kritischer Infrastrukturen (BSKI) e.V. werden zukünftig enger zusammenarbeiten. Ziel ist es, durch Informationsaustausch, gemeinsame Schulungen und regelmäßige gemeinsame Projekte die Kompetenzen beider Verbände zusammenzuführen und somit die Sicherheit der kritischen Infrastrukturen sowie von Unternehmen zu erhöhen.

„Durch die Kooperation erweitern beide Verbände ihr Expertennetzwerk. Zudem ergibt sich die Möglichkeit der Vernetzung von sicherheitspolitischen Entscheidungsträgern“, sagen BVSW-Geschäftsführerin Caroline Eder und BSKI-Vorsitzender Holger Berens. „Gerade in der aktuellen Situation, in der die Energieversorgung unter Druck geraten ist, ist diese Kooperation für die Mitglieder beider Verbände besonders wertvoll.“

BSKI engagiert sich für den Schutz Kritischer Infrastrukturen

Für Entscheider aus Einrichtungen der Kritischen Infrastrikturen ist der BSKI die erste Anlaufstelle, wenn es um die Etablierung ganzheitlicher Schutzkonzepte geht. Der BSKI hat sich die Aufgabe gestellt, Sicherheitsrisiken für Kritische Infrastrukturen und deren Zulieferer frühzeitig zu identifizieren und durch gezielte Konzepte für Prävention, Reaktion und Postvention zu verringern. Dabei werden allerhöchste Schutzziele für kritische Infrastrukturen verfolgt. Durch die Zusammenarbeit mit führenden Branchenexperten und zuständigen Behörden kann der BSKI kritischen Infrastrukturen jeder Größe beratend zur Seite stehen.

Wirtschaftsschutz im Fokus des BVSW

Der BVSW unterstützt die bayerische Wirtschaft in allen Sicherheitsfragen mit dem Ziel, Schaden abzuwenden. Der Verband kooperiert dafür mit den bayerischen Sicherheitsbehörden, insbesondere mit dem Landeskriminalamt, dem Innenministerium, dem Verfassungsschutz und der Polizei. Ein zentrales Anliegen des BVSW ist es, Sicherheitsverantwortliche in Unternehmen umfassend über aktuelle Sicherheitsrisiken zu informieren und bei der Entwicklung von Schutzmaßnahmen zu unterstützen.

Risiko Energiekrise und IT-Kriminalität

Cyberattacken und der drohende Engpass bei der fossilen Energieversorgung sind die derzeit größten Risiken für kritische Infrastrukturen und Unternehmen gleichermaßen. Damit rückt auch die Gefahr eines kompletten Stromausfalls, eines sogenannten Blackouts, in den Fokus der Sicherheitsverantwortlichen.  Der BVSW und der BSKI haben deshalb bereits zwei Infoveranstaltungen zu diesem und weiteren Themen in Planung:

Zur Anmeldung

Die aktuelle Ausgabe der SECURITY INSIGHT 2/22 ist jetzt verfügbar. 

 

Aktuelle Betrugsmaschen von Cyberkriminellen
Vorsicht vor Betrug – Phishing Mails

Gefälschte Mails aus dem Finanzsektor werden derzeit wieder vermehrt von Kriminellen versandt. Cyberangreifer nutzen die Verunsicherung im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg um von den Nutzern Zugangsdaten zu ihren Konten zu erschleichen.


Phishing-Mails für Aufrufe von Spenden oder anderer Gefälligkeiten im Zusammenhang mit den humanitären Hilfen für Ukrainer sind derzeit hoch im Kurs. Es werden dabei Ihre Zugangsdaten und Passwörter abgefragt um Zugang zu Ihren Onlinekonten zu bekommen. Auch PayPal-User stehen derzeit im Focus von Cyberkriminellen. Ein vermeintlich gesperrtes Konto müsse über einen beigefügten Link freigeschaltet werden. Das Ergebnis ist die Weiterleitung auf den Account der Betrüger. Das sind alles Beispiele von aktuellen Betrugsmaschen. Welche weiteren betrügerischen Tricks sich die Kriminellen derzeit einfallen lassen und wie Sie sich und Ihre Mitarbeiter davor schützen können, erfahren Sie bei einem Informations-Update über BVSW Digital.
Hans Wilhelm Dünn, Präsident von Cyber-Sicherheitsrat Deutschland e. V. wird Sie über die aktuellen Angriffsmethoden informieren und Ihnen erklären, wie Sie sich und Ihr Unternehmen vor Schaden bewahren können. Cyberkriminalität wird für Unternehmen zum erheblichen Kostenfaktor. Prävention und Awareness bei Mitarbeitern spart dem Unternehmen langfristig Geld.

Termin:  27.04.2022 von 14.30 Uhr bis 15.30 Uhrkostenfrei
via Microsoft Teams

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