Satzung

§ 1 Name und Sitz des Vereins, Geschäftsjahr

Der Verein führt den Namen „Bayerischer Verband für Sicherheit in der Wirtschaft e.V. (BVSW)“.
Der Verein hat seinen Sitz in München und ist dort in das Vereinsregister eingetragen.
Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck, Gemeinnützigkeit

Zweck des Vereins ist, Unternehmen und Organisationen der gewerblichen Wirtschaft in Bayern in allen Fragen des Sicherheitswesens und, soweit zutreffend, des Arbeitsschutzes und der Unfallverhütung zu beraten und zu unterstützen.
Er soll dazu beitragen, von der gewerblichen Wirtschaft Schäden abzuwenden oder unvermeidliche Schäden einzugrenzen, die durch ungesetzliche Handlungen, durch Unterlassungen oder höhere Gewalt entstehen und infolge derer Menschen, Betriebsmittel, Werkstoffe und deren Kombination gefährdet oder geschädigt werden.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenverordnung.
Der Verein ist selbstlos, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Der Vereinszweck soll erreicht werden durch
a) Verbreitung und Vertiefung des allgemeinen Sicherheitsgedankens in der gewerblichen Wirtschaft des Freistaates Bayern durch aufklärende Maßnahmen in Wort und Schrift.
b) fachliche Unterstützung, Beratung der firmeneigenen Sicherheitsorgane und Cialis online kaufen Erfahrungsaustausch
c) sachdienliche Schulung der mit den Aufgaben zu a) und b) befassten Personen

§ 3 Mitgliedschaft

Mitglieder des Vereins können werden
a) natürliche Personen.
b) juristische Personen.
c) Natürliche Personen (Beschluss der Mitgliederversammlung vom 01.07.15)
die geeignet sind, den Verein bei der Durchführung seiner Aufgaben zu unterstützen, können als föderative Mitglieder aufgenommen werden. Föderative Mitglieder haben kein Stimmrecht in der Mitgliederversammlung. Sie können einen Vorschlag für einen Beirat benennen, wenn die Anzahl der natürlichen Personen größer als einhundert wird. Ihr Mitgliedsbeitrag wird durch den Vorstand bestimmt.
Die Entscheidung über Aufnahmeanträge und die Zuordnung des neuen Mitgliedes zu einer der vier Sparten obliegt dem Vorstand. Bei der Zuordnung neuer Mitglieder zu den Sparten muß das zuständige Vorstandsmitglied der Sparte gehört werden.
Die Entscheidung wird dem Antragsteller schriftlich mitgeteilt. Sie bedarf keiner Begründung.

Die Mitgliedschaft endet
a) durch schriftliche Austrittserklärung an den Vorstand zum Schluss eines Kalenderjahres unter Beachtung einer Kündigungsfrist von einem halben Jahr
b) durch den Tod eines Mitglieds als natürliche Person
c) durch Auflösung eines Mitglieds als juristische Person
d) durch Ausschluß.

§ 4 Mitgliedsrechte

Die Mitgliedschaft berechtigt
a) zur Teilnahme an den Mitgliederversammlungen und zur Ausübung der den Mitgliedern vorbehaltenen Rechte
b) die Dienste des Vereins in dem vom Vorstand und in der Satzung festgelegten Umfang in Anspruch zu nehmen.

§ 5 Ausschluss eines Mitglieds

Der Ausschluß eines Mitglieds kann durch den Beschluß des Vorstandes erfolgen, wenn es das Ansehen oder die Interessen des Vereins schädigt, wenn es seinen Beitragsverpflichtungen über den Schluß des Geschäftsjahres hinaus nicht nachkommt oder aus einem anderen schwerwiegenden Grund.
Vor der Beschlußfassung muß der Vorstand dem Mitglied Gelegenheit zur Äußerung geben. Gegen den Beschluss ist binnen einer Frist von einem Monat nach Zustellung Berufung an die Mitgliederversammlung zulässig.

§ 6 Beiträge und Spenden

Der Mitgliedsbeitrag richtet sich nach der Anzahl der Mitarbeiter des Mitglieds. Je mehr Mitarbeiter das Mitglied beschäftigt, desto höher wird der Beitrag bemessen.
Die Mitgliederversammlung beschließt über die Höhe der Beiträge und deren Staffelung im Rahmen einer Beitragsordnung.
Der Beitrag ist im ersten Quartal eines jeden Geschäftsjahres zu entrichten. Der Verein kann zur Durchführung seiner Aufgaben Spenden entgegennehmen. (Beschluss der Mitgliederversammlung vom 01.07.15)
Entsprechend der durchschnittlichen Lebenshaltungskosten werden grundsätzlich die jährlichen Mitgliedsbeiträge um 3 % erhöht. Der Beitrag ist nach Erhalt der Rechnung (im ersten Quartal eines jeden Geschäftsjahres) zu entrichten.

§ 7 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:
a) die Mitgliederversammlung
b) die Sparten
c) der Vorstand
d) die Geschäftsführung

§ 8 Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:

a) Wahl des Vorstandes
b) die Entgegennahme des Rechenschaftsberichtes des Vorstandes und der Geschäftsführung
c) die Entlastung des Vorstandes und der Geschäftsführung
d) die Genehmigung des Haushaltsplanes und die Festsetzung der Beiträge
e) die Beschlussfassung über Satzungsänderungen
f) die Entscheidung über Berufungen gemäß § 5 Abs. 2 g) die Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins.

Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal jährlich statt. Außer- ordentliche Mitgliederversammlungen werden auf Beschluß des Vorstandes oder dann abgehalten, wenn ein Viertel der Mitglieder dies unter Angabe des Zwecks schriftlich bei der Geschäftsführung beantragt.
Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt schriftlich unter Angabe der Tagesordnung durch den Vorstand mit einer Frist von mindestens 4 Wochen.
Jedes anwesende oder durch Vollmacht vertretene Mitglied hat in der Mitgliederversammlung eine Stimme. Beschlüsse werden mit Ausnahme von Satzungsänderungen mit einfacher Mehrheit gefaßt. Satzungsänderungen bedürfen einer Mehrheit von drei Vierteln der erschienenen Mitglieder. Zur Änderung des Zwecks ist die Zustimmung aller Mitglieder erforderlich.
Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlußfähig und beschließt mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.
Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt der Vorsitzende oder dessen Stellvertreter.
Über Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das vom Vorsitzenden und vom Geschäftsführer zu unterzeichnen und den Mitgliedern zuzustellen ist.

§ 9 Sparten

Zur Wahrnehmung des Vereinszweckes bildet der Verein vier Sparten. Es sind dies:
a) eine Sparte A mit Mitgliedern aus Industrie, Handel, Banken, Versicherung, öffentlicher Verwaltung und solchen, die weder b) noch c) noch d )zugeordnet werden können
b) eine Sparte B mit Mitgliedern, die gewerblichen Wach- und Sicherheitsunternehmen zuzuordnen sind
c )eine Sparte C mit Mitgliedern, die als Hersteller und Errichter von Sicherheitssystemen und als Sicherheitsberater und -planer tätig sind.
d.)eine Sparte D mit Mitgliedern, die gewerblich für den Schutz in der Informationstechnik, Telekommunikation und EDV gestützter Datenübertragung tätig sind.

Jede Sparte wählt aus ihren Reihen die Kandidaten für die Vorstandswahl. Die Sparten geben sich eine Geschäftsordnung, die mit dem Vorstand abzustimmen ist.

§ 10 Vorstand

Der Vorstand besteht aus höchstens 7 Mitgliedern. Er wird von der Mitgliederversammlung aus den von den Sparten benannten Kandidaten auf 3 Jahre gewählt.
Die Sparten B, C und D wählen jeweils maximal einen Vorstand, die übrigen Vorstände werden von der Sparte A gewählt.
Der Vorstand wählt aus seinen Reihen einen Vorsitzenden und 2 Stellvertreter. Diese bilden den Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Sie sind einzeln vertretungsberechtigt.
Scheidet ein Mitglied aus dem Vorstand aus, stellt diejenige Sparte, deren Vorstandsmitglied ausscheidet, im Einvernehmen mit dem bestehenden Gesamtvorstand einen Nachfolger bis zur nächsten Wahl, sofern die Sparte sonst nicht mehr im Vorstand vertreten wäre.
Der Vorstand fasst Beschlüsse in Sitzungen mit einfacher Stimmenmehrheit der Anwesenden. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des jeweiligen Vorsitzenden.
Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung, die maßgeblich die Zusammenarbeit mit den Sparten regelt. Dem Vorstand obliegt die Beschlussfassung über alle Angelegenheiten des Vereins, sofern diese nicht in die ausschließliche Zuständigkeit der Mitgliederversammlung fallen. Näheres regelt die Geschäftsordnung.
Der Vorsitzende und seine beiden Stellvertreter überwachen die Tätigkeit des Geschäftsführers. Dem Vorstand obliegt die Berufung und die Abberufung des Geschäftsführers.“
(Beschluss der Mitgliederversammlung vom 01.07.15) Anfallende Auslagen des Vorstandes werden ersetzt. Für den Sach- und Zeitaufwand der Mitglieder des Vorstandes kann der Vorstand eine der Höhe nach angemessene Pauschale beschließen. Soweit Vorstandsmitglieder haupt- oder nebenberuflich für den Verein tätig sind, kann nach Maßgabe eines Beschlusses des Vorstandes eine Tätigkeitsvergütung festgelegt werden.

§ 11 Geschäftsführung

Die Geschäftsführung besteht aus einem Geschäftsführer. Er führt die laufenden Geschäfte nach den vom Vorstand gegebenen Richtlinien und führt die Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Vorstandes aus. Ihm obliegt die Einstellung und Entlassung von Mitarbeitern in Abstimmung mit dem Vorsitzenden und seinen beiden Stellvertretern.

§ 12 Beirat

Die Mitgliederversammlung kann auf Vorschlag des Vorstandes Beiräte bilden, die dem Vorstand und der Geschäftsführung bei der Führung der Vereinsgeschäfte oder zur Lösung von Einzelaufgaben beratend und unterstützend zur Seite stehen. Die Dauer der Tätigkeit eines Beirats kann zeitlich begrenzt werden.
In den Beirat können auch Einzelpersonen oder Vertreter von Organisationen, Körperschaften oder Behörden berufen werden, die selbst nicht Mitglied des Vereins sind.

§ 13 Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins erfolgt durch Beschluß der Mitgliederversammlung. Die Einladung durch den Vorstand zu der Mitgliederversammlung, die über die Auflösung entscheiden soll, muß vier Wochen vor der Sitzung mit Bekanntgabe der Tagesordnung schriftlich erfolgen.
Die Mitgliederversammlung ist in diesem Fall beschlußfähig, wenn mindestens 2/3 der Mitglieder anwesend oder vertreten sind.
Ist die Versammlung nicht beschlußfähig, so hat innerhalb von 2 Wochen die Einberufung einer zweiten Mitgliederversammlung zu erfolgen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden oder vertretenen Mitglieder die Auflösung beschließen kann.
Das bei der Auflösung oder Wegfall seines steuerbegünstigten Zweckes verbleibende Vereinsvermögen wird nach Tilgung sämtlicher Verbindlichkeiten einer gemeinnützigen Organisation, dem „Weißen Ring“ zugeführt, der es unmittelbar und ausschließlich nur für gemeinnützige Zwecke verwenden darf. Eine Rückzahlung oder Rückgabe von Vermögensanteilen des Vereins an die Mitglieder findet nicht statt; dies gilt auch für den Fall des Ausscheidens eines Mitglieds aus dem Verein.